Linux ist nicht gleich Linux

2009 June 27
by Andi

Wer sich schon einmal ein bißchen mit Linux beschäftigt hat, der weiß wovon ich spreche: zur Zeit gibt es wohl so an die 350 verschiedene Linux-Distributionen.
Viele “Linuxe” sind sich sehr ähnlich, andere wiederum sind eher für spezialisierte Anwendungsgebiete gedacht. Manche sind sehr anfängerfreundlich, bei anderen wiederum ist ein mehrjähriges IT-Studium sicherlich nicht von Nachteil.
Ich bevorzuge die KDE-Arbeitsumgebung, andere Leute schwören auf Gnome.

Bleibt die Frage: welches Linux ist für wen? Je nachdem wen man fragt, wird man dementsprechend verschiedene  Antworten bekommen.
Um einem den Einstieg in die Linuxwelt etwas einfacher zu gestalten, gibt es jetzt den Linux Distribution Chooser (auch auf deutsch, neben 24 weiteren Sprachen). Mittels einfacher Fragen wird versucht, die am besten geeignete Distribution herauszufinden.

Bei mir hat das ganz gut geklappt, ich benutze seit Jahren schon PCLinuxOS:

Distro-Suche leicht gemacht: Linux Distribution Chooser

Distro-Suche leicht gemacht: Linux Distribution Chooser

Einen Vorteil haben jedenfalls (fast) alle Linux-Distributionen: sie sind normalerweise kostenlos im Internet herunterzuladen. Nur wer sich eine fertig gebrannte CD oder eine DVD schicken läßt, muß einen geringen Unkostenbeitrag leisten (Ausnahme: Ubuntu).

PS: Man kann aber natürlich auch Herstellerversionen in hübschen Schachteln und mit einem gaanz tollen Handbuch sowie einem Support-Package kaufen (SuSE, Red Hat, Xandros)… aber wer will das schon? ;-)

Reissack in China umgefallen

2009 June 27
by Andi
Screenshot

Screenshot

Laut einer aktuellen Meldung von CNN ist in China ein Reissack umgefallen. Der Aktienmarkt reagierte bisher sehr ruhig auf diese Nachricht, eine Abschwächung der momentanen Rekonvaleszenz des Finanzmarktes wird laut internationalen Finanzexperten nicht befürchtet.

Weitere wichtige Meldungen des Tages:
- das Mädchen, das nicht altert
- müde Tenager – Extraportion Schlaf führt zum Erfolg
- Scheidenausfluß – was hat er zu bedeuten?

Sonstiges:
- Michael Joseph Jackson gestorben

If you like Piña Coladas

2009 June 23
by Andi

Das würde ich auch gerne können. Frische Piña Coladas wären nur noch eine Sekundensache…

Da wir schon beim Thema sind:

Frau von der Laien beendet Obdachlosigkeit

2009 June 20
by Andi

via Klabusterbeere – immer erntefrisch

Aktuelle Politik in der Klabusterbeere? Seit wann dat dann?? Aber gut! :-)

Mein eigener Lehrling

2009 June 19
by Andi

Nachdem ich in meiner Lieblingsfirma schon von Montag bis Donnerstag über 40 Stunden malocht hatte, kam der Stellv. (Stellvertreter des Chefs) gestern zu mir und verlangte noch mal einen 8-Stunden-Tag für heute. Natürlich unbezahlt.

Irgendwie ist mir da der Kragen geplatzt.

“Entweder es ändert sich was hier in dieser Scheißfirma, oder ich bin weg!” war meine Reaktion.

Also heute übelst gelaunt in die Firma, gebuckelt wie ein Blöder um fertig zu werden, da kam so ca. um 11:00h Stellv. mit einem Grinsen im Gesicht zu mir…

“Gratulation, du hast einen eigenen Lehrling! Wir haben gestern noch einen von den Aushilfen fest eingestellt, und er wird dein neuer Assistent; dein Lehrling, quasi!”

Ich darf jetzt also versuchen einem Kanadier deutsches Bierbrauen beizubringen… Mir wird schlecht!

:-)

Photographie leicht gemacht

2009 June 17
by Andi

Einen Ratgeber für angehende Photographen könnt ihr hier finden: klick. Viele wertvolle Tips erleichtern den Einstieg in das Hobby, so ist es z.B. nicht von Nachteil die Finger nicht vor das Objektiv zu halten.

Man lernt halt nie aus… :-)

Süß und ehrenvoll

2009 June 17
by Andi

Ich glaube ich werde langsam senil doof seltsam. Heute morgen bin ich aufgewacht, und das erste was mir in den Sinn kommt war: “dulce et decorum est pro patria…” (beim letzten Wort war ich mir nicht mehr sicher).
WZT…?*

Gleich nach dem allmorgendlichen großen Geschäft also an den Rechner um das letzte Wort herauszufinden: es lautet “mori“, das komplette Sprichwort lautet also dulce et decorum est pro patria mori – übersetzt heißt das “Süß und ehrenvoll ist es für das Vaterland zu sterben.

Wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, warum ich an so etwas beim Aufstehen denke, der macht mich richtig glücklich… Irgendwelche Püschoanalütiker hier?




PS: viel besser gefällt mir diese Version:
“Dulce et decorum est pro patria mori, sed dulcius pro patria vivere, et dulcissimum pro patria bibere. Ergo, bibamus pro salute patriae.”

“Süß und ehrenvoll ist es für das Vaterland zu sterben, noch süßer für das Vaterland zu leben, und am süßesten für das Vaterland zu trinken. Also, lasset uns auf die Gesundheit der Heimat trinken.”

*Anm. d. Red.: ich bin kein großer Fan von englischen Wörtern in der deutschen Sprache, darum bemühe ich mich redlich sie zu vermeiden wo es nur geht. Anstatt WTF? (”What the fuck?”) benutze ich so das deutsche WZT – “Was zum Teufel?”
Wem’s nicht paßt… muß sich ein anderes Blog zum lesen suchen! :-)

Fauna canadiensis urbanis

2009 June 14
by Andi

Da ich ja vorhabe Kanada sobald als möglich wieder zu verlassen, denke ich so ab und zu an Sachen und Geschichten die hier passiert sind.

Eine Sache die mich sehr beeindruckt hat war die Tierwelt. Sogar mitten in einer Stadt wie z.B. Vancouver ist es absolut nichts außergewöhnliches über sich einen Seeadler kreisen, oder im Straßengraben Bisamratten ihr Nest bauen zu sehen.

Waschbären sind in vielen kanadischen Städten ein großes Ärgernis, durchwühlen sie doch auf der Suche nach Eßbarem unter großem Getöse mitten in der Nacht Abfalltonnen. Manchmal dringen sie bei ihrer Suche sogar in Wohnhäuser ein, und manchmal erbeuten Sie dabei auch Haustiere wie Katzen, Hunde, Meerschweinchen, Kaninchen u.ä.
Dabei entwickeln diese so possierlich aussehenden Tiere mitunter ein relativ großes Aggressionspotential, dh. Bisse von Waschbären sind nichts außergewöhnliches.

Als wir noch in Vancouver wohnten, wurden wir eines nachts durch lautes Fauchen unseres Katers geweckt. Wir schliefen eigentlich immer bei offenem Fenster, trotz der Einbrüche und der ganzen Drogensüchtigen. Ich dachte mir, daß mein tierisches Schnarchen wohl ausreichend sei potentielle Eindringlinge zu verschrecken… Denkste!
Ein Waschbär ließ sich nicht davon abhalten und versuchte durch das offene Fenster einzudringen. Daran gehindert wurde er nur durch unsere Katze, einem kampferprobterm Straßenkater, der sich uns als neues Zuhause auserkoren hatte.
Und was soll ich sagen? Obwohl ich schnell wie der Blitz draußen war um das Untier zu verscheuchen und unseren Kater zu retten – hatte dieser die Geschichte schon alleine geregelt.
Vom Waschbären sah ich nur noch den dicken Hintern durch die Stäbe des Gartenzaunes verschwinden.

Leider konnten wir unseren Helden-Kater nicht mit nach Moncton nehmen, da er sich vehement weigerte in eine Transportbox gesperrt zu werden. Wir haben aber über die SPCA ein schönes neues Zuhause für ihn gefunden, vermissen diesen einmaligen Kater aber nach wie vor sehr.

Da fällt mir noch eine kleine Anekdote ein:
eines Sommernachts kam er wieder mal mit Beute im Maul, unter großem Gemaunze (wie es sich natürlich für so einen erfolgreichen Jäger gehört!), zurück nach Hause. Die Beute, irgendwas großes, undefinierbares, deponierte er in einer Gartenecke.
Ich ging raus um zu gucken ob bei dem armen Tier noch etwas zu retten war… Also Taschenlampe an, Garten abgesucht – und in schallendes Gelächter ausgebrochen!
Seine “Beute” bestand diesmal aus einem gebratenen Hühnerbein! Wahrscheinlich hat er es sich von einem der umliegenden Restaurants stiebitzt!

Ach Katze, ich vermisse dich!

Aber ich schweife ab…

Neben Waschbären, Bisamratten und Seeadlern in Vancouver zähle ich hier in Moncton auch einen Kolibri, verschiedene Eichhörnchen, zwei Streifenhörnchen, Fasane, ein Stinktier (süß!), Spechte und diverse andere Vögel zu den regelmäßigen Besuchern.
Bisheriger “monctonischer” Höhepunkt: ein Falke schlägt einen Star – direkt vor dem Fenster. Ich war so aufgeregt, daß ich ALLE Bilder vermasselt habe! Falsches Objektiv, falsche Fokussierung, falsche Belichtung und, als ob das noch nicht genug wäre, habe ich den Polarisationsfilter vergessen. Ganz großes Kino…

So beeindruckend die Tierwelt auch sein mag, manchmal geht sie einem tierisch auf den Geist! Es gibt hier Tiere, die werden im Vergleich zu Europa riesengroß. Ja,  ich möchte fast den Vergleich mit Pterodactylen heranziehen, so gewaltig werden diese Monster!
Es handelt sich um… Mosquitos!

Ungefähre Größe kanadischer Mosquitos.

Kanadisches Mosquito

Diese Viecher werden so groß, daß man, hat man das Pech von einem gestochen zu werden, am besten gleich für eine Bluttransfusion zum nächstgelegenen Krankenhaus fährt.
Dort kann das Tier bei dieser Gelegenheit auch gleich chirurgisch vom Körper entfernt werden…

Logorrhoe – Teil VI

2009 June 13
by Andi

Du weißt ja was der Nerd nach dem Sex tut?

Hmm?

Er fährt den PC runter…

Endlos

2009 June 13
by Andi

Beim Erforschen fremder Blogs und unbekannter Seiten die nie ein Mensch zuvor gelesen hat bin ich heute auf folgendes gestoßen:

Das System kennt ja bestimmt jeder, spätestens seit der Schulzeit oder langweiligen Uni-Vorlesungen. Jemand fängt an, eine Szene oder Handlung über einige Zeilen zu beschreiben, wobei andere an dieser Stelle ansetzen, wieder einige Zeilen hinzufügen usw.
Im Idealfall hat man am Ende eine Geschichte, die meistens eine krude Mischung darstellt, den jeweiligen Vorlieben entsprechend ein Gemenge aus dem Horror-, Thriller-, Drama- und Romantik-Genre.

Klingt vielversprechend? Dann einfach hier mitmachen!