Chapulines

Als ich noch in Mexico gearbeitet habe, hat mir einer mal ein Tütchen mit irgendwelchen undefinierbaren Teilen hingehalten. “Probier mal,” hat er gesagt, “schmeckt wirklich gut!”.

Ich natürlich fast keinen kulinarischen Expeditionen abgeneigt, griff beherzt hinein, schnappte mir ein paar der Dinger und schob sie mir beherzt in den Mund. “Was ist das?”

Chapulines” – Grashüpfer.

Außer knusprig waren die aber eigentlich gar nichts; wenn man es wirklich gut meint, könnte man vielleicht noch sagen, sie schmeckten irgendwie nussig, aber das wäre eigentlich schon eine Übertreibung.

Bis auf besagte Chapulines hatte ich nur noch ein weiteres kulinarisches Erlebnis mit Insekten: vor vielen, vielen Jahren mußte ich einmal einen Mezcal mit Wurm trinken. Um besonders cool zu wirken, zerbiss ich den Wurm.
Das Gefühl des Aufplatzens des Wurmes in meinem Mund, der Gedanke an die jetzt in meinem Mund herumschwimmenden Wurmeingeweide – der war einfach zu viel für meinen besoffenen Kopp, und ich sprühte einen Großteil meines Mundinhaltes großzügig über den Tisch.

Ich hab’s also nicht so mit Insekten essen… ;-)

Aber wer es mag: hier gibt es ein paar schöne Bilder von Insekten-Sushi.

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3 Responses to Chapulines

  1. Loola says:

    Om nom nom

    °schmatz°

  2. 63mg says:

    *schüttel* (das Vieh auf dem Foto erinnert mich an das Alien, you know, ALIEN)

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