Schweinshax’n

Gestern kam der Küchenchef zu mir, zeigte mir eine  Riesenkiste Schweinshax’n, und fragte mich, ob ich die wohl möge, es handele sich um eine Fehllieferung, und er wisse eigentlich nicht so recht, was er damit machen solle…

Mich zu fragen ob ich Schweinshax’n (die leckeren, mit der knusprigen Schwarte – nicht die norddeutschen Eisbeiner) mag, ist ungefähr so, als ob man einen katholischen Priester früge, ob er kleine Jungens mag!

Er hat mir dann gleich fünf Stück mitgegeben, damit ich sie zu Hause zubereiten kann.

Heute, nach der Arbeit (Abfülltag – ganz übler Tag um mich anzusprechen! ;-)), kam besagter Küchenchef freudestrahlend aus der Küche und präsentierte mir seine Version einer Schweinshax’n, die er nach meinem Schweinebraten-Rezept gemacht hatte.
Schweinebraten und Schweinehaxe sind aber nun mal nicht dasselbe, aber essbar war es dann doch (mit kleinen Modifikationen…). Anderthalb Hax’n hab ich reinwürgen müssen, bevor ich nach Hause fahren durfte…

Zuhause dann die freudige Überraschung: meine Liebste hatte auch Hax’n gemacht, nach dem Rezept des von mir sehr verehrten Alfons Schuhbeck. Alle fünf.

Eine halbe bekam ich noch runter, bevor ich mit Schaum vor dem Mund vom Stuhl fiel und hilflos zuckend unter dem Tisch liegen blieb.

Ich träume heute bestimmt wieder von der heiligen Jungfrau Maria… ;-)

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