Wehnachten

Das glaubt mir jetzt bestimmt keiner, aber ich schwöre, daß ich nur die lautere Wahrheit wiedergebe!

Gestern komm’ ich so in die Arbeit, mißgelaunt wie immer, und fang’ an Bier zu brauen. Normalerweise bin ich immer der erste in der Firma, gestern auch.

Ein paar Stunden später kommt Kollege 1 reingehumpelt. Ich frage natürlich was los ist, man muß ja, zumindest zu Weihnachten, oder auch kurz nach Weihnachten, so etwas wie Interesse am Mitmenschen heucheln zeigen.

Zuerst wollte er nicht so recht rausrücken mit der Geschichte, aber als ich ihn spaßeshalber fragte, ob er sich in seinem Suff das Taschenmesser, das ich ihm geschenkt hatte, in den Oberschenkel gerammt hätte – da fiel ich beinahe aus allen Wolken, als er das verschämt bejahte.
Genauere Details will er aber nicht rausrücken… ;-)

Dann kam Kollege 2. “Stell’ dir vor was passiert ist!” sagt er zu mir. Natürlich auf Englisch, denn Kollege 2 spricht kein Deutsch. Korrekterweise müßte ich jetzt schreiben, Kollege 2 begrüßte mich mit dem Satz “You’ll never guess what happened!”, aber das wird dann zu multikulti hier.

Am Weihnachtsmorgen, also am 25. Dezember, kommt ein Anruf. Um 04:00 Uhr morgens. Von der Polizei.
Der Sohn seiner besseren Hälfte hat es mit seinen 16 Jahren als angemessen erachtet ein Auto zu klauen, damit auf einem Parkplatz “Donuts” zu drehen, und sich dabei von der Polizei erwischen zu lassen.

Donuts. Mit Polizei! :-D

Besagter Anruf diente dazu, die besorgte Mutter aufzufordern, ihren mißratenen Lümmel auf der Polizeiwache abzuholen.

Lustig war jetzt beides nicht wirklich, aber als Kollege 3 mit einem Ellenbogen, der in so ziemlich allen Regenbogenfarben schillerte, auftauchte, und verkündete, er wäre von der Weihnachtsfeier so besoffen nach Hause gekommen, daß er rücklings die Treppe runterfiel, da mußte ich dann doch schmunzeln!

Wirklich Wehnachten…

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