Ärsche von Bier unterscheiden

Mannomann, heute ist mir ja wieder was rausgerutscht, ehrlich…

Chef kam wieder mal an, und meinte so, daß wir dieses Jahr voll viel Bier an die Bierbewertungsstelle schicken müßten, damit wir viele Medaillen kriegen und so mehr Bier verkaufen.
Worauf ich nichts besseres zu erwidern hatte, als daß mir Medaillen für Biere scheißegal sind, und das einzige was zähle wären die Verkaufszahlen – wenn die Leute nämlich ein Bier kaufen, dann muß es relativ gut sein!

Meinte Chef so: “Aber mir sind Medaillen wichtig, denn die sind ein Verkaufsargument und belegen den Erfolg einer Brauerei.”

Und jetzt kommt’s: “Ich finde diese Bewertungen sind eigentlich nur ein Kasperltheater, die Juroren sind doch eigentlich sogar zu dämlich um ihren Arsch von Bier unterscheiden zu können…”
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Übertroffen habe ich mich dann auch noch selber, denn ich mußte ja noch unbedingt loswerden, daß mir “Swiss cheese”, made in Toronto, ziemlich auf den Keks geht, und daß ich ein Oktoberfestbier, daß rein gar nicht nach Oktoberfest schmeckt, mir ebenfalls bestenfalls Übelkeit verursacht.

Falls ihr nichts mehr von mir hört, wurde ich entlassen, und suche mir gerade einen neuen Job… irgendwo in Europa.

Dieser Smiley hat gar nichts mit diesem Post zu tun, den gibt’s einfach so dazu! :-)
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2 Responses to Ärsche von Bier unterscheiden

  1. Loola says:

    Ab wann sollten wir uns denn Sorgen machen?

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