Irgendwas läuft falsch. Ich meine jetzt nicht mit mir, sondern mehr allgemein gesehen. Eigentlich sogar global gesehen.
Man guckt Nachrichten, liest Zeitungen und Zeitschriften, surft durch ganze Universen mit Hilfe des Internets, und wenn man fertig ist bleibt eigentlich nur so etwas wie ein schaler Geschmack in der Gedankenwelt zurück.
Politiker machen nur noch was sie wollen und sind korrupt und verlogen bis ins Mark; Wirtschaftsbosse diktieren das Geschehen und nehmen keinerlei soziale Rücksichten mehr – Geld alleine zählt; Religionsanhänger auf der ganzen Welt mutieren zu militanten Fanatikern; Medien berichten nicht mehr nur, sie meinen Meinungen machen zu müssen, notfalls sogar mit Lügen und unwahren Behauptungen.
Und irgendwie stehen einige Milliarden Menschen einfach da und lassen sich rumkommandieren, abschlachten, ausnehmen, belügen und betrügen.
Etwa so wie in dem Buch “1984″, das eigentlich ein Klassiker ist, aber mittlerweile auch nicht mehr viele Leute kennen… (oder, wenn sie’s kennen, dann es nicht verstehen oder nicht verstehen wollen)
Wann hat das angefangen? Wo und wann war der Punkt gekommen, an dem die Menschen ihre Freiheit aufgegeben haben?
Irgendwann im Laufe der Geschichte muß doch eine Gruppe von Menschen einmal beschlossen haben, daß einer unter ihnen gleicher als gleich ist, etwas besseres ist.
Ich kann es natürlich nicht mit Gewißheit sagen, aber wahrscheinlich hatten doch schon Neandertaler einen Häuptling oder einen Rat, eine Abordnung von Leuten, die über die Geschicke des ganzen Stammes/Clans/Verbandes beraten und beschlossen haben.
Sogar im Tierreich findet man bei Rudeln und Herden sog. Leittiere, welche die ganze Tiergruppe anführen und leiten, manchmal auch ins Verderben.
Ist dieses Verhalten also bei uns auch durch unsere Genetik bedingt? Wird über Gehorsam und Führungswillen durch vier Erbbausteine entschieden (die DNS, also die Erbsubstanz jedes Lebewesens, besteht aus nur vier verschiedenen Nukleotiden – Adenin, Cytosin, Guanin, Thymin; kurz A,C,G, und T genannt)?
Wie dem auch sei… ich verstehe trotzdem nicht, warum einige wenige Menschen über das Leben anderer Menschen bestimmen können, warum manche Menschen von anderen Menschen Steuern erheben dürfen, warum manche menschen sich an bestimmten Plätzen aufhalten dürfen – und andere wieder nicht (Einreisebestimmungen, Visa und dergl. Blödsinn).
Ich glaube, die ganze Gesellschaft braucht einen radikalen Umbruch. Basisdemokratie muß eingeführt werden und Politiker abgeschafft, Militärs und Waffen werden ebenso abgeschafft wie Ländergrenzen und Reise-/Aufenthaltsbestimmungen, es gibt nur noch eine globale Währung. Handelsbeschränkungen jedweder Art werden aufgehoben.
Das Steuersystem wird reformiert, es gibt nur noch vier Steuerklassen mit 10%, 15%, 20%, 25% und 50% Einkommenssteuerssatz, gestaffelt nach Einkommen. Für Firmen würde analog dasselbe gelten.
Schädliche/gesundheitsgefährdende Stoffe in Lebensmitteln, Möbeln, Kleidern, Spielzeugen oder sonstigen Gütern werden verboten.
Genmanipulitionen werden nicht mehr toleriert, da die Folgen einfach nicht abzuschätzen sind.
Wie? Ob ich noch alle Tassen im Schrank habe? Hmmm, ich glaube schon. Und Nein, ich bin auch kein Anarchist.
Wahrscheinlich nur meine jährliche Winterdepression, die sich bemerkbar macht…
Bild: geklaut bei bendependent.com

Okay, du glaubst also auch, du wärst ein guter Diktator. Jetzt müssen wir uns nur noch einigen, wer von uns beiden die Welt und das Geschehen darin lenken wird. Das heißt, für mich ist das gar keine Frage, daß ich die bessere von uns beiden wäre. Aber ich wäre bereit – divide et impera – dir für den Anfang eine kleine Provinz, sagen wir Nord-Korea, zu überlassen ;)