Photographie

Seit einigen Monaten ist ja Photographie mein neues Hobby. Zweifelsohne sind meine Photos mit der gewachsenen Erfahrung auch besser geworden, aber Vorbilder sind halt immer noch professionelle Photographen.

Dadurch, daß ich auch viel in einem bestimmten Forum unterwegs bin, habe ich auch den einen oder anderen Trick der Profis mitbekommen. Man erkennt relativ schnell, daß die auch bloß mit Wasser kochen.

Aber neben den ganzen technischen Details der Photographie, wie z.B. Brennweiten und Belichtungszeiten, gibt es auch noch etwas anderes: den Blick für Motive, den man entweder hat oder eben auch nicht.
Gottseidank kann man das aber auch (zumindest teilweise) lernen, denn eine automatische Motivklingel wird wohl noch lange der Wunschtraum vieler Hobbyknipser bleiben.

Kommen jetzt Know-how, ein gutes Motiv und der richtige Zeitpunkt zusammen – dann entstehen Bilder, mit denen Photographen Weltruhm erlangen können.

Zu diesem Thema ein Video, das ich auf YouTube gefunden habe – aber Vorsicht: mir hat das Video die Tränen in die Augen getrieben.





Wahrscheinlich hat mich das Video deshalb so tiel berührt, weil auf einmal wieder viele Bilder von Kriegsschauplätzen, von verstümmelten, gequälten und brennenden Menschen und von verhungernden Menschen in Afrika vor meinem geistigen Auge aufflammten.

Wie schaffen es Reporter von solchen Orten zu berichten, ohne wahnsinnig zu werden? Gibt es da eine Art von geistiger Abschottung? Oder muß man einfach ein eiskalter Hund sein?
Oder ist die Kamera eine Art Bildschirmersatz und macht die gesehenen Bilder “irrealer”?

Ich könnte den Job nicht machen, so viel steht fest.

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