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	<title>THE GERMAN GUY &#187; Bieriges</title>
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	<description>Et semel emissum volat irrevocabile verbum...</description>
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		<title>Bavarian Dunkel</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 18:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arschlöcher]]></category>
		<category><![CDATA[Bieriges]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sehr schön!]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja vorher schon einmal erwähnt, daß ich hier ein richtig leckeres Bier gebraut habe. Bisher hat&#8217;s allen geschmeckt, jetzt kam per mail auch die &#8220;offizielle&#8221; Bestätigung, daß mein Bier lecker ist: &#8220;Hi Andi Thanks so much for the &#8230; <a href="http://thegermanguy.net/archives/1351">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja vorher schon <a href="http://thegermanguy.net/archives/1324">einmal erwähnt</a>, daß ich hier ein richtig leckeres Bier gebraut habe. Bisher hat&#8217;s allen geschmeckt, jetzt kam per mail auch die &#8220;offizielle&#8221; Bestätigung, daß mein Bier lecker ist:</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #550055;">&#8220;Hi Andi</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #550055;">Thanks so much for the &#8220;sample&#8221;</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #550055;">I really like the dunkel. As you say, it is kind of an amber colour rather than brownish, but it is quite delicious. Nice and malty, not very hoppy, quite smooth on the palate, clean.</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #550055;">My article this week in the Telegraph Journal is on the various new beers available in NB, so I&#8217;ll give it a good mention.</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #550055;">How German is it in terms of brewing recipe/technique? German malt? Yeast? Mash technique?</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="color: #550055;">Cheers!&#8221;</span></em></p>
<p> <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es soll ja tatsächlich Leute geben, die auf ihrer Fakebook-Seite verbreiten, ich könne nicht brauen&#8230; <a href=http://www.lustige-smilies.de/img-smilie-sei-leise-82.htm target=_blank><img src=http://www.lustige-smilies.de/data/media/19/smilie-sei-leise.gif border=0 alt=Smilie sei leise></a><img src=http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_ugly_irre.gif></p>
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		<title>Verstärkung aus China, Forts.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 22:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arschlöcher]]></category>
		<category><![CDATA[Bieriges]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja vor kurzem berichtet, daß noch ein deutscher Brauer hier bei uns anfängt. Kam aus China, 23 Jahre alt, machte einen sympathischen Eindruck, nur trank er etwas viel&#8230; Zitat von damals: &#8220;Wenn ich dem jetzt noch beibringen kann, &#8230; <a href="http://thegermanguy.net/archives/811">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja <a href="http://thegermanguy.net/archives/776" target="_blank">vor kurzem berichtet</a>, daß noch ein deutscher Brauer hier bei uns anfängt. Kam aus China, 23 Jahre alt, machte einen sympathischen Eindruck, nur trank er etwas viel&#8230;</p>
<p>Zitat von damals: <em>&#8220;Wenn ich dem jetzt noch beibringen kann, daß man nicht unbedingt täglich mindestens sechs Liter Bier zur Qualitätskontrolle trinken muß, dann wird der mal richtig gut!&#8221;</em></p>
<p>Es ist alles noch <em>viel</em> schlimmer gekommen, als man sich das vorstellen kann.</p>
<p>Ungefähr am dritten oder vierten Tag seines Arbeitsverhältnisses erschien JL auf einmal gar nicht mehr zur Arbeit. Nachdem wir um 3:00 h morgens anfangen sollten, habe ich das auf einfaches Verschlafen und die Effekte des Jetlags (gibt&#8217;s dafür ein deutsches Wort?) zurückgeführt.<br />
Er kam dann auch fünf Stunden zu spät und hatte sich ca. 1&#8217;000mal entschuldigt. Thema erledigt.</p>
<p>Gesoffen hat er weiterhin jeden Tag. Zwar nicht bis zum Umfallen, aber doch so, daß ich mich gewundert habe, wie ein Körper so etwas aushalten kann.</p>
<p>Zwei Tage später dann kam der erste richtige Absturz: Saufen mit unserem Chef, dem Besitzer der Brauerei: gleich nach halbwegs getaner und halbwegs liegengelassener Arbeit gings ab in die Kneipe. &#8220;Blondie&#8217;s&#8221;&#8230; Er war so blau, daß die Polizei die Bedienung dazu verdonnert hat ihn nach Hause zu fahren.<br />
Danach war es zwei Tage so krank, daß er zu nichts mehr zu gebrauchen war. Man hätte also denken können, das hätte ihn kuriert&#8230;</p>
<p>Eines Mittwochs dann, einige Tage später, kam ein Küchenmitarbeiter mit einem Mördergrinsen zu mir:<br />
&#8220;Sind die in Deutschland eigentlich alle so versoffen wie JL? Wird man bei euch (in Deutschland) nicht gekündigt, wenn man sich so aufführt?&#8221;<br />
<em>*stöhn*</em> &#8220;Was ist denn jetzt schon wieder?&#8221;<br />
&#8220;Na, rate mal, wer nach Geschäftsschluß am Samstag Nacht mit zwei weiteren Personen in der Kneipe eine private Saufparty veranstaltet hat?&#8221;<br />
&#8230; Nee, oder? &#8230;<br />
&#8220;Die sind drauf gekommen, weil der so blau war, daß er dreckige Gläser rumstehen hat lassen, die Theke vollgesifft hat, das Licht hat brennen lassen und das Radio auch noch lief&#8230;&#8221;</p>
<p>Dazu muß ich sagen, daß die Kneipe Videoüberwachung hat&#8230; und ich es JL auch vorher gesagt hatte! Sein Leugnen half also nicht wirklich! <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich hasse es autoritär werden zu müssen, aber hier blieb mir keine Wahl. Zu streng wollte ich aber auch nicht sein, denn immerhin stand ihm ja ein Mordsanschiß vom Chef bevor, vielleicht sogar der Rausschmiß.</p>
<p>Wer kam aber nicht zur Arbeit?</p>
<p>Der ließ sich den ganzen Tag wieder nicht in der Arbeit blicken, dreimal dürft ihr raten warum&#8230;</p>
<p>Saufen mit dem Boss war am Vorabend angesagt! Kaum zu glauben, aber die sind in dieselbe Kneipe gefahren wie beim ersten Absturz. Der Anschiß war wohl nicht soo schlimm wie ich mir ausgemalt hatte, denn immerhin haben die zwei sich bis drei Uhr morgens blendend verstanden.</p>
<p>Natürlich war er dann wieder so blau, daß er tagsüber schlafen mußte. Ist ja auch logisch, daß Arbeiten ziemlich beim Saufen stört&#8230;</p>
<p>Irgendwie hatte ich mir von ihm ein kleines bißchen mehr erwartet. Ja, ich bin schon ziemlich enttäuscht&#8230;</p>
<p>Mannomann&#8230; <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Harte Wochen</title>
		<link>http://thegermanguy.net/archives/776</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 17:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bieriges]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Puh, das waren richtig harte Wochen! Falls sich jemand gewundert hat, warum hier so selten etwas veröffentlicht wurde: Produktion in der Brauerei wurde vor einiger Zeit mal eben verdoppelt, das Personal aber&#8230; nicht. Also war sowieso schon alles etwas stressig, &#8230; <a href="http://thegermanguy.net/archives/776">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, das waren richtig harte Wochen! Falls sich jemand gewundert hat, warum hier so selten etwas veröffentlicht wurde:</p>
<p>Produktion in der Brauerei wurde vor einiger Zeit mal eben verdoppelt, das Personal aber&#8230; nicht. Also war sowieso schon alles etwas stressig, aber durchaus noch im Rahmen des Machbaren.<br />
Dann hat allerdings noch der zweite Brauer überraschend gekündigt, und &#8211; <em>schwupps!</em> &#8211; war ich einziger Brauer in der Firma.</p>
<p>Die Folge: mindestens 12 Stunden Arbeit pro Tag, von Montag bis Samstag. Fünf Wochen hat das gedauert&#8230;</p>
<p>Ich bin soo müde, das kann sich keiner vorstellen&#8230;</p>
<p>Letzte Woche kam allerdings schon ein neuer Kollege, ein deutscher Bierbrauer, der vorher in China tätig war. Er ist noch ein bißchen jung, verspielt quasi, aber er nimmt mir schon viel Arbeit ab. Geht halt nichts über eine solide Ausbildung.</p>
<p>Wenn ich dem jetzt noch beibringen kann, daß man nicht unbedingt täglich mindestens sechs Liter Bier zur Qualitätskontrolle trinken muß, dann wird der mal richtig gut!</p>
<p>In diesem Sinne: Herzlich willkommen in der Hölle, JL! <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Tippvehlerteufel</title>
		<link>http://thegermanguy.net/archives/693</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 14:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bieriges]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Hey Andi, beim Durchlesen deines Blogges bzw. dem Reiter &#8220;Bieriges&#8221; ist mir gaaanz unten ein kleiner Schreibfehler aufgefallen. In deinem letzten Absatz steht 2x &#8220;allerdings&#8221; hintereinander. Kann sein, dass dies beabsichtigt ist oder auch nicht. Ob dus änderst oder nicht &#8230; <a href="http://thegermanguy.net/archives/693">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hey Andi,</p>
<p>beim Durchlesen deines Blogges bzw. dem Reiter &#8220;Bieriges&#8221; ist mir gaaanz unten ein kleiner Schreibfehler aufgefallen. In deinem letzten Absatz steht 2x &#8220;allerdings&#8221; hintereinander. Kann sein, dass dies beabsichtigt ist oder auch nicht. Ob dus änderst oder nicht ist ja wie gesagt auch deine Entscheidung, jedoch wollte ich dich nur drauf hinweisen  <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>MfG Marvin</p></blockquote>
<p>Tja, wer immer Fehler bei anderen sucht (guckst du &#8220;<em>Twitter ist Kacke</em>&#8220;), sollte sich erstmal selber an die eigene Nase fassen!<br />
Jedenfalls ein großes &#8220;Danke&#8221; an Marvin&#8230;<br />
1. für&#8217;s Lesen überhaupt<br />
2. für&#8217;s aufmerksam lesen, und<br />
3. für das Schicken einer Mail um mich darauf aufmerksam zu machen. <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im gedruckten Artiekl tauchte dieser Fehler gottseidank nicht auf&#8230; wär&#8217; ja schon peinlich gewesen!</p>
<p><strong>Edit:</strong> Hahaha!! Mannomann, was bin ich doch schusselig! <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ist noch jemandem das Wort &#8220;Artikel&#8221; im letzten Satz aufgefallen?? <em>*grins*</em></p>
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		<title>Mein eigener Lehrling</title>
		<link>http://thegermanguy.net/archives/537</link>
		<comments>http://thegermanguy.net/archives/537#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 23:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bieriges]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in meiner Lieblingsfirma schon von Montag bis Donnerstag über 40 Stunden malocht hatte, kam der Stellv. (Stellvertreter des Chefs) gestern zu mir und verlangte noch mal einen 8-Stunden-Tag für heute. Natürlich unbezahlt. Irgendwie ist mir da der Kragen &#8230; <a href="http://thegermanguy.net/archives/537">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich in meiner Lieblingsfirma schon von Montag bis Donnerstag über 40 Stunden malocht hatte, kam der Stellv. (Stellvertreter des Chefs) gestern zu mir und verlangte noch mal einen 8-Stunden-Tag für heute. Natürlich unbezahlt.</p>
<p>Irgendwie ist mir da der Kragen geplatzt.</p>
<p>&#8220;Entweder es ändert sich was hier in dieser Scheißfirma, oder ich bin weg!&#8221; war meine Reaktion.</p>
<p>Also heute <strong>übelst</strong> gelaunt in die Firma, gebuckelt wie ein Blöder um fertig zu werden, da kam so ca. um 11:00h Stellv. mit einem Grinsen im Gesicht zu mir&#8230;</p>
<p>&#8220;Gratulation, du hast einen eigenen Lehrling! Wir haben gestern noch einen von den Aushilfen fest eingestellt, und er wird dein neuer Assistent; dein Lehrling, quasi!&#8221;</p>
<p>Ich darf jetzt also versuchen einem Kanadier deutsches Bierbrauen beizubringen&#8230; Mir wird schlecht!</p>
<p> <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Grundstein für journalistische Laufbahn</title>
		<link>http://thegermanguy.net/archives/450</link>
		<comments>http://thegermanguy.net/archives/450#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 May 2009 15:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bieriges]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Kulinarik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin soweit. Ich denke ich bin sowohl physisch, psychisch, mental, intellektuell und körperlich in der Verfasssung den Theodor-Wolff Journalistenpreis entgegennehmen. Nein, aber mal im Ernst: ich habe meinen ersten Artikel an eine Zeitung geschickt. Gestern war ich mit dem &#8230; <a href="http://thegermanguy.net/archives/450">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin soweit. Ich denke ich bin sowohl physisch, psychisch, mental, intellektuell und körperlich in der Verfasssung den <a href="http://www.journalistenpreis.de/" target="_blank">Theodor-Wolff Journalistenpreis</a> entgegennehmen.</p>
<p>Nein, aber mal im Ernst: ich habe meinen ersten Artikel an eine Zeitung geschickt. Gestern war ich mit dem Artikel soweit zufrieden, daß ich ihn eingeschickt habe. Mal schauen, was dabei rauskommt&#8230;</p>
<p>Hier der Artikel, wen&#8217;s interessiert:</p>
<p><span id="more-450"></span> &lt;!&#8211;</p>
<h1 class="western">Ist Bier gleich Bier?</h1>
<p>Beim Wort <em>Bier</em> denken viele automatisch an Sonne, Grillen und Biergarten; was  auch absolut legitim ist, denn was gibt es Schöneres, als mit der Familie oder guten Freunden zusammen ein kühles Bier in einem schattigen Biergarten zu genießen? Vielleicht noch eine leckere Brotzeit mit hausgemachten Köstlichkeiten <span style="font-family: Bitstream Vera Sans,sans-serif;">–</span> und fertig ist ein unvergeßlicher Tag.</p>
<p>Seit einigen Jahren ist eine Sensibilisierung der Verbraucher im Lebensmittelsektor zu beobachten. Wo noch vor wenigen Jahren industriell hergestellte Lebensmittel oftmals kritiklos eingekauft und verzehrt wurden, werden heute Produktionsmethoden hinterfragt (Stichwort  Öko-/Bio-Lebensmittel), und auf den Verpackungen angegebene Inhaltsstoffe und Nährwerte kontrolliert bzw. einer Evaluation unterzogen.</p>
<p>Diese auf den Lebensmitteletiketten aufgedruckten Informationen sind aber mittlerweile schon so zur Gewohnheit geworden, daß man sie oft gar nicht mehr richtig wahrnimmt. Wer weiß schon auswendig was in seinem Frühstücksmüsli enthalten ist? Oder was enthält der Schokoriegel, den Sie wegen Zeitmangel in ihrer verkürzten Mittagspause verzehren müssen?</p>
<p>Es gibt Lebensmittel, da fehlen diese Informationen jedoch komplett, ohne daß sich jemand darüber wundert. Oder haben Sie auf dem Etikett einer Bierflasche schon einmal solche Informationen gefunden?<br />
In Deutschland ist das relativ einfach, da existiert seit 493 Jahren das Bayerische Reinheitsgebot (zum <em>Deutschen</em> Reinheitsgebot wurde es erst im Jahre 1906). Herzog Wilhelm IV. erließ das Reinheitsgebot am 23. April 1516, und somit ist es eines der ältesten Lebensmittelgesetze der Welt.</p>
<p>Laut Original-Reinheitsgebot darf zum Bierbrauen nur Gerste, Wasser und Hopfen verwendet werden. Gerste wurde hier vermutlich deshalb gewählt, weil man die Versorgung der Bevölkerung mit Brot aus Weizen sicherstellen wollte. Natürlich wurde das Reinheitsgebot für Bier im Laufe der Jahre angepasst, aber im Wesentlichen dürfen auch heute zum Brauen nur vermälztes Getreide oder Produkte daraus, Wasser, Hopfen und Hefe verwendet werden. Hefe ist im ursprünglichen Reinheitsgebot nicht enthalten, da man zu dieser Zeit noch nichts von Mikroorganismen wußte.</p>
<p>Wie aber sieht es mit Bieren aus, die nicht nach einem Reinheitsgebot hergestellt wurden?</p>
<p>Während nach dem Reinheitsgebot nur Malz (am häufigsten Gerstenmalz, aber auch Weizen-, Roggen- und Sorghummalz) zur Bierbereitung zulässig ist, dürfen für andere Biere alle erdenklichen stärke- oder zuckerhaltigen Produkte herangezogen werden, z.B. industriell hergestellter Zucker, Kartoffelstärke, Rübensirup und unvermälzte Getreide (sog. Rohfrucht) wie z.B. Haferflocken, Mais oder Reis.<br />
Das ist an sich auch nicht weiter schlimm, denn Stärke wird ja beim Brauen zu vergärbarem Zucker abgebaut, und der Hefe ist es herzlich egal woher denn dieser Zucker nun definitiv kommt, der zu Alkohol und CO<sub>2</sub> umgewandelt werden soll. Geschmacklich werden natürlich Unterschiede festzustellen sein, so wie es z.B. auch bei einer Salami von Bedeutung ob sie, wie laut Originalrezeptur, aus Esel- oder Maultierfleisch oder aus Rind- bzw. Schweinefleisch hergestellt wurde.<br />
Reis ergibt z.B. Biere mit einer sehr hellen Farbe; beobachtet werden kann das am besten beim brasilianischen Bier <em>Brahma</em>, das momentan zu den hellsten Bieren weltweit zählt.</p>
<p>Aber es gibt noch mehr Unterschiede in den Brautechniken.</p>
<p>Um unerwünschte Eiweiße aus der Bierwürze zu entfernen, setzen Brauer die nicht an das Reinheitsgebot gebunden sind, oftmals <em>Irish Moss</em> zu. Dabei handelt es sich nicht, wie man dem Namen nach vermuten könnte, um eine Moosart, sondern vielmehr um einen Knorpeltang (<em>Chondrus crispus) </em><span style="font-style: normal;">der von Wellenschlag an nordatlantischen Küsten, z.B. an der West- und Nordostküste </span>Irlands<span style="font-style: normal;">, in </span>Schottland<span style="font-style: normal;"> und </span>Massachusetts,<span style="font-style: normal;"> angeschwemmt und gesammelt wurde. Heutzutage werden diese Algen jedoch auf den Philippinen kommerziell angebaut.<br />
Der aktive Bestandteil von Irish Moss ist Carrageen, welches man vielleicht am einfachsten als pflanzliche Gelatine bezeichnen könnte, ähnlich wie Agar-Agar. </span></p>
<p style="font-style: normal;">Die abgekühlte Würze (d.h. die Lösung von Malzzuckern in Wasser) wird für die Gärung nach dem Kochen mit Hefe versetzt und belüftet, um eine rasches Hefewachstum zu gewährleisten. Zur Belüftung darf nach dem Reinheitsgebot nur reine, gefilterte Umgebungsluft benutzt werden, in anderen Ländern wird der Einfachheit halber häufig auf reinen Sauerstoff ausgewichen. Es sollte sich hierbei allerdings um reinen, medizinischen Sauerstoff handeln, dann ist dieser Praxis auch nicht viel entgegenzusetzen.<br />
Sauerstoff wie er z.B. beim Schweißen benutzt wird, ist hingegen nicht anzuraten. Nicht weil er schlechter wäre als der medizinische Sauerstoff, sondern weil der Reinheitsgehalt niedriger ist. Die Frage ist also nicht ob der Zusatz von 99.9%ig reinem Sauerstoff oder 95%ig reinem Sauerstoff besser ist, sondern aus was die verbleibenden Anteile, also die 0.01% bzw. 5% sich zusammensetzen.</p>
<p><span style="font-style: normal;">Normalerweise sind in der Bierwürze alle für die Hefe erforderlichen Nährstoffe in ausreichender Menge enthalten. Um die Gärung zu beschleunigen wird jedoch  häufig ein Komplex aus verschiedenen Vitaminen, Spurenelementen (z.B. Zink) und Folsäure zugesetzt, laut Herstellerangaben verläuft die Gärung so um ca. 10% bis 15% schneller.<br />
Bei ungenügender Enzymtätigkeit während des Maischens im Sudhaus oder bei Gärschwierigkeiten wird auch oftmals auf den Zusatz von künstlich hergestellten Enzymen, wie z.B. den stärkereduzierenden Amylasen, zurückgegriffen.<br />
Um die Schaumentwicklung während der Gärung (die sog. </span><em>Kräusen</em><span style="font-style: normal;">) zu minimieren, verlassen sich viele Brauer auf die Zugabe von </span><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Polydimethylsiloxan, einem ungiftigen Silikon, besser bekannt als Mittel gegen Blähungen, als De-icing bei Flugzeugen und als Gleitmittel für Kondome.</span></span><span style="font-style: normal;"><br />
Sowohl die Zugabe dieser Vitaminkomplexe (z.B. Handelsname &#8220;Yeastex&#8221;), das Benutzen von </span><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Polydimethylsiloxan</span></span><span style="font-style: normal;"> als auch die Zugabe von künstlich hergestellten Enzymen sind laut Reinheitsgebot nicht gestattet.</span></p>
<p style="font-style: normal;">In den letzen Jahren scheint sich eine Entwicklung weg von den Mainstream-Bieren, hin zu Bieren aus kleineren craft-Brauereien anzudeuten. Viele dieser Kleinbrauereien versuchen sich ihr Marktsegment mit außergewöhnlichen Kreationen wie z.B. Pizza-Bier, Ales mit Blaubeer- oder Himbeerzusätzen, Bier unter Zusatz von Kakao, Schokolade, Schnäpsen, Wurzeln und Hölzern zu sichern.</p>
<p><span style="font-style: normal;">Hier ist anzumerken, daß zumindest bei Bieren mit Fruchtaromen aus wirtschaftlichen Gründen eher selten mit realen Früchten gearbeitet wird. Meistens werden industriell hergestellte Aromen verwendet, welche in den meisten Fällen Inhaltsstoffe wie z.B. Maissirup (&#8220;High Fructose Corn Syrup&#8221;), Propylenglykol (Trägerstoff und Trägerlösungsmittel für </span>Farbstoffe, Antioxidationsmittel, Emulgatoren und Enzyme) und Zitronen- oder Ascorbinsäure zur Säuerung und/oder Konservierung enthalten.</p>
<p>Vielleicht überlegt jetzt der Ein oder Andere ob Bier wirklich gleich Bier ist, oder ob es nicht an der Zeit ist Prioritäten in seinem Verbrauchsverhalten zu setzen. Was spricht schon dagegen sich ein bekömmliches, nach dem Reinheitsgebot gebrautes Bier zu kaufen, und bei dieser Gelegenheit gleich ein Schälchen Blaubeeren vom Farmers Market mitzunehmen? Schnell hat man so zu Hause selbst ein frisches, und vor allem mit natürlichen Zutaten, hergestelltes Blaubeerbier hergestellt.</p>
<p>Man kann das Bier allerdings allerdings auch ganz ohne Zusätze genießen, einfach mit der Familie oder mit guten Freunden, in einem schattigen Biergarten, und vielleicht noch mit einer leckeren Brotzeit.</p>
<p><em>Und? Kann man lassen, oder großer Blödsinn? Meinungen erwünscht! <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
PS: ich bin überhaupt nicht kritikfähig, also reißt euch zusammen! <img src='http://thegermanguy.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></p>
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