So, hier ist “Spatzl”:
Und zum Beweis, daß Spatzl es sich wirklich seeehr bequem auf meinem Schreibtisch macht:
Twitter is eine typische Erscheinung der Generation ADS & SMS. Für einen Brief zu faul, für einen kompletten Satz zu dumm und für korrekte Grammatik zu cool.
Seit einigen Tagen haben wir eine neue Untermieterin: wir rufen sie “Spatzl” (zuviel Monaco Franze damals gesehen – jaja, ich weiß!), sie ist schwarz-weiß und hat Daumen.
Genau, eine Katze. Eigentlich wollte ich ja kein Haustier mehr, da es mir (bei meinem Nomadenleben…) immer das Herz zerreißt, wenn ich eine Katze weggeben muß weil ich wieder mal umziehe.
Aber ich konnte einfach nicht anders…
Die Sekretöse fragte mich vor zwei Wochen ob ich eine Katze aufnehmen könne… sie sei von ihrer Freundin ihrem Vater, sei auch herzallerliebst (die Katze, nicht die Freundin), sehr scheu, mache kaum Arbeit, usw. und so fort. Was man halt so gesagt bekommt, wenn Leute Katzen oder andere Haustiere weghaben wollen…
Was mich schlußendlich dazu bewogen hat die Katze doch zu nehmen? Der letzte Satz der Sekretöse… Sie sagte noch, daß dieser Vater ihrer Freundin ein Alkoholiker sei und die Katze sonst wegmachen würde. Und daß er die Katze sowieso schon die ganze Zeit trete und schlage!
Ich konnte einfach nicht mehr “Nein” sagen…
Vor zwei Wochen haben wir sie bekommen. Sie war so scheu, daß sie zwei ganze Tage hinter dem Sofa verbracht hat. Die folgende Woche kam sie nur nachts raus…
Seit einigen Tagen rennt sie nicht mehr weg wenn man lauter als mit 25 dB redet, und ließ sich sogar gnädigerweise streicheln.
Vor zwei Tagen konnten wir sie das erste Mal auf den Schoß nehmen – allerdings nur für 30 Sekunden, dann erschien ihr der Boden unter dem Bürostuhl wieder am sichersten.
Und heute? Heute kam die Katze zum ersten Mal auf meinen Schreibtisch. Dort steht auch meine Tastatur, wasjgbiufgk kiu öp4h+ßíiü+ “Spatzl” aber nicht uhöoö wahnsinnoöjoijig zu beeindrjkhöohucken scheint!
Drecksvieh!
Photos gibt’s, sobald ich wieder mal staubsaugen konnte. Die ach so scheue Katze war ein prima Vorwand, den Staubsauger nicht hervorzukramen…
Zieht sich wieder ins Unendliche, der Winter – wie jedes Jahr. Obwohl wir hier einen außerordentlich milden Winter gehabt haben (augenscheinlich ganz entgegengesetzt zu einigen Gegenden in Deutschland
), wird es langsam Zeit für den Frühling und wärmere Temperaturen, oder nicht?
Wer hat noch nicht die Schnauze voll von Kälte, Eis und Dunkelheit?
Gestern haben wir vor lauter Frühlingssehnsucht schon mal die Grillsaison eröffnet. Eigentlich ganz nett, so im Winter zu grillen…
Das glaubt mir jetzt bestimmt wieder keiner…
Ratet mal, wer gestern in der Firma war? Genau, das Fernsehen… schon wieder. Und ratet mal, wer schon wieder ein Interview geben mußte…? Na?
Diesmal wurde das Ding sogar landesweit ausgestrahlt, Thema: Die Brauerei und die Olympischen Spiele.
Bis vor einem Tag wußte ich noch gar nicht, daß wir bei der Olympiade vertreten sind…
Hollywood, ich komme!
12:30 Uhr… Anruf von meinem Boss:
“Das Fernsehen hat gerade angerufen, die brauchen jemanden für ein Interview… ach, ich sag’ denen einfach, die sollen dich direkt anrufen. Viel Spaß!”
12:40 Uhr… Das Telephon klingelt schon wieder.
“Ja, hallo, hier ist CTV… BlaFasel… wir brauchen ein Interview; jemand hat rausgefunden, daß Bier gesund ist. Stimmt das? Wir kommen dann so um viertel nach Eins…”
13:05 Uhr… sie sind da! Vorbesprechung…
13:15 Uhr… Interview beginnt.
“Stimmt das, daß Bier gesund sei, wie manche Forscher behaupten?”
“Natürlich. Hopfen *tralala*, Alkohol *rhabarber*, Polyphenole *salbader*… und überhaupt *sülz*
13:20 Uhr… Interview fertig.
Nachdem dieser waaahnsinnig wichtige Beitrag immerhin in drei Provinzen (New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) ausgestrahlt wurde, warte ich nun auf Angebote aus Hollywood. Oder Bollywood.
Meinetwegen auch aus Köln Porz…
Ich kann es gar nicht erwarten reich zu sein… “Mein Haus! Mein Auto! Meine Yacht! Meine Sekretärin!” (kann sich noch jemand an diese dusslige Werbung erinnern?)
Der iWahnsinn nimmt kein Ende. Neben EiPott, EiPätt, EiVohn, EiWeiß und EiGelb, gibt es ein neues iProdukt. Irgendwie bin ich mir aber nicht so sicher, daß dieses neue Produkt den Markt im Sturm erobern wird.
Dazu ist es irgendwie doch zu unpraktisch…

via Engadget
Wie man so schön auf deutsch sagt: long time no see! Irgendwie hat es immer nicht geklappt mit meiner geliebten Uhr – seit drei Jahren hätte sie zur Überholung gemußt. Jetzt habe ich es endlich mal in Angriff genommen, und sie nach Toronto geschickt.
Drei Wochen und 220 $ später ist sie wieder da:
1′500 Tauchgänge haben ihre Spuren hinterlassen…
Interessante Einblicke in den harten Arbeitsalltag eines Angestellten eines Finanzdienstleistungsunternehmens (oder kurz: Wegelagerer) in Australien eröffnet das folgende Video:
Wer’s nicht mitbekommen hat… nochmal angucken, ab 1:06 auf die linken Bildschirme im Hintergrund achten.

Klicken macht nix größer.
Terri ist 45 Jahre alt, geschieden, und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Nach einer großen Enttäuschung sehnt sie sich nach einem zärtlichen Mann, mit dem sie gemeinsam durch dick und dünn gehen kann.
“Grammatik und Rechtschreibung sind nicht meine Stärken, aber ich kann einen Mann glücklich machen!” sagt die attraktive 45-Jährige.
Was der Mann mitbringen sollte, dem Terri ihr Herz schenkt?
Eine Krankenversicherung.
Die ganze Story auf der Home page .
Ob das einfach nur ein Witz sein soll, sich jemand in Satire versucht hat, oder ob das bittere Realität ist, kann ich nicht sagen.
Aber wer die US of A nicht nur aus Karl May-Filmen kennt, der weiß was da abgeht. Und da sind solche Fälle wie Terri eher eine amüsante Nebenerscheinung…
Bald auch in Deutschland?




