Die haben’s auch nicht leicht da drüben…
Sorry, das ist ein “interner” Witz…
Die haben’s auch nicht leicht da drüben…
Sorry, das ist ein “interner” Witz…
Neues Jahr, neues Glück, noch mehr Arbeit. Aber bald hab ich es geschafft: ich glaube, ich muß bloß noch drei Kolumnen über Bier schreiben. Eigentlich bloß noch zwei, denn ein Artikel ist schon wieder fällig geworden…
How do I judge a beer?
„This beer tastes like horse piss“ might be your personal opinion about a particular brand of beer, but it is certainly not a statement that adequately describes a beer to somebody – unless you drink horse urine all the time and know what you’re talking about.
Judging a beer is not about whether you like the beer or not, it should be an unbiased description of the taste and the appearance of a beer.
To adequately describe a beer it needs a lot of training and a lot of imagination. Your sight is just as important as your smell, while your taste sense is of course the most important.
You should also get some knowledge about the four ingredients that make up a good beer: what is malt, what different types of malts exist and what do they taste like? How does the hop make beer bitter, and what other properties does it have? What types of yeast exist, and what flavor profiles do they elicit in a beer? Were any other ingredients used in the production? And finally you need to know what a specific type of beer is supposed to taste like (the so called „beer styles“).
Some beers on this planet might not be even close to what you think a beer should taste like – just think of the „Berliner Weisse“ which is typically fermented with lactic acid, giving it an intense sour taste (so sour that it is usually sweetened with raspberry or woodruff syrup).
Make sure the glass you are about to use is clean. It should be a simple, cylindrical and thinly walled clear glass so you can properly evaluate the colour, the carbonation, the foam and the clarity of the beer. Next smell the beer and find out what it reminds you of. Sweet and grainy smells are caused by the malt. Bitter, floral, grassy or citrussy flavors originate from hops.
Now it is time to take the first sip. The mouthfeel is usually classified into light, medium or full bodied and depends on the residual amount of dextrins (sugars) in the beer. Now try to define the taste even more: is the malt sweetness or the hop bitterness dominant? Or are they well balanced? And, very important, does the flavor fit the flavor profile?
After swallowing, what taste does it leave behind? Sweet or bitter, lingering or gone immediately, pleasant or unpleasant? This part is called the finish of the beer.
Take notes and discuss your results with your buddies. Beer judging can be a lot of fun, but don’t exaggerate: max. two or three different beers at at time, then your palate needs a little rest!
And: don’t judge (drink) and drive!
Uff, bloß noch zwei… ich tue mich schon schwer damit, mir so blödelige Themen auszudenken! Falls jemand Vorschläge hat…?
Ich habe mir so viel Mühe gegeben, dieses Jahr endlich mal wieder den Jahreswechsel direkt mitzuerleben… und bin dann doch viertel vor zwölf sanft eingeschlafen!
Verdammt!
Nachdem wir ja zur genüge mit der Tatsache konfrontiert worden sind, daß 2012 die Welt nicht untergeht, nur weil ein blödeliger Mayakalender zu Ende geht, möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nützen, euch allen ein schönes, gesundes, geldgefülltes, sonniges, friedliches und Wünsche-in-Erfüllung-gehendes neues jahr zu wünschen.
Normalerweise habe ich keine guten Vorsätze, weil mir sowohl gute als auch schlechte Vorsätze von ganzem Herzen Schnuppe sind, aber keineRegel ohne Ausnahme…
Nächstes Jahr, also bei mir nächstes Jahr, bei euch ja schon dieses Jahr, je nachdem wann und ob ihr dies hier lest, möchte ich nach Möglichkeit nichts mehr aus dem Restaurant der Kneipe essen, die der Brauerei vorgelagert ist.
Schnauze voll von fettigen Pommes, Burgern mit phantasievollen Namen die aber immer Burger bleiben, und tiefgefrorenem Kack, der manchmal, aber eben nicht immer, tatsächlich anders schmeckt als die Burger mit den bescheuerten Phantasienamen!
Wird Zeit, daß ich mir wieder ein bißchen mehr Genußkultur antue…
Guten Rutsch!
PS: Sylvester ≠ Silvester
Das glaubt mir jetzt bestimmt keiner, aber ich schwöre, daß ich nur die lautere Wahrheit wiedergebe!
Gestern komm’ ich so in die Arbeit, mißgelaunt wie immer, und fang’ an Bier zu brauen. Normalerweise bin ich immer der erste in der Firma, gestern auch.
Ein paar Stunden später kommt Kollege 1 reingehumpelt. Ich frage natürlich was los ist, man muß ja, zumindest zu Weihnachten, oder auch kurz nach Weihnachten, so etwas wie Interesse am Mitmenschen heucheln zeigen.
Zuerst wollte er nicht so recht rausrücken mit der Geschichte, aber als ich ihn spaßeshalber fragte, ob er sich in seinem Suff das Taschenmesser, das ich ihm geschenkt hatte, in den Oberschenkel gerammt hätte – da fiel ich beinahe aus allen Wolken, als er das verschämt bejahte.
Genauere Details will er aber nicht rausrücken…
Dann kam Kollege 2. “Stell’ dir vor was passiert ist!” sagt er zu mir. Natürlich auf Englisch, denn Kollege 2 spricht kein Deutsch. Korrekterweise müßte ich jetzt schreiben, Kollege 2 begrüßte mich mit dem Satz “You’ll never guess what happened!”, aber das wird dann zu multikulti hier.
Am Weihnachtsmorgen, also am 25. Dezember, kommt ein Anruf. Um 04:00 Uhr morgens. Von der Polizei.
Der Sohn seiner besseren Hälfte hat es mit seinen 16 Jahren als angemessen erachtet ein Auto zu klauen, damit auf einem Parkplatz “Donuts” zu drehen, und sich dabei von der Polizei erwischen zu lassen.

Donuts. Mit Polizei!
Besagter Anruf diente dazu, die besorgte Mutter aufzufordern, ihren mißratenen Lümmel auf der Polizeiwache abzuholen.
Lustig war jetzt beides nicht wirklich, aber als Kollege 3 mit einem Ellenbogen, der in so ziemlich allen Regenbogenfarben schillerte, auftauchte, und verkündete, er wäre von der Weihnachtsfeier so besoffen nach Hause gekommen, daß er rücklings die Treppe runterfiel, da mußte ich dann doch schmunzeln!
Wirklich Wehnachten…
Hier isser, der Weihnachtsbaum:
Nicht schlecht für 25 Dollar (z.Zt. so um die 18 €), oder?
Schöne Weihnachtsfeiertage nochmal!
Letzter Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen. Traditionell wird dann immer eine Party ein Zusammensitzen mit allen Angestellten, dem Chef, seiner Frau, dem Chef seinem besten Freund, der halben Belegschaft von der Konkurrenzbrauerei, einem Verwandten des Chefs (dieses Jahr gottseidank nicht anwesend!) und noch ein paar anderen Leuten veranstaltet.
Wie jedes Jahr gibt es Steaks mit Pommes und Hummer, den ich allerdings immer meiner bessere Hälfte mitbringe. Sie macht sich was aus den Viechern, ich bin ihnen in kulinarischer Form nicht unbedingt abgeneigt, stehe ihnen aber doch eher indifferent gegenüber.
Man könnte auch sagen, ich mache mir nicht sonderlich viel draus.
Traditionell wird dann gewichtelt – hier heißt das ganze dann “Secret Santa”. Ich habe ein Sweatshirt aus Polyester bekommen. Mehr kann man nicht erwarten, wenn man sich auf höchstens 20.- Dollar geeinigt hat.
Ich habe ein Zippo für 45.- Dollar verschenkt. Weil ich nett bin.
Danach wurde es Zeit für die Ausschüttung unseres “Christmas bonus”, also unserer Weihnachtsgratifikation.
Dieses Jahr hat jeder Angestellte eine Polyester-Werbejacke erhalten.
Immerhin mit Aufdruck “Premium Lager”, das übrigens weggeht wie warme Semmeln (schön zu wissen, daß man sein Handwerk nicht ganz verlernt hat vor lauter Blödmännern, die hier immer mitreden wollen).
Hatte ich schon erwähnt, daß die örtliche Konkurrenzbrauerei 12%ige Umsatzeinbußen hinnehmen mußte? Und die Brauerei aus einer etwas weiter entfernten Stadt sogar minus 20% eingefahren hat?
Und daß die Brauerei, in der ich arbeite, zum Vorjahr stabil geblieben ist?
Ich hoffe mal, daß diese Jacken irgendwann mal begehrt sind; vielleicht kann ich mir dann auf Ebay meinen Bonus verdienen…
Gleich zwei Sachen vereinige ich in einem Beitrag: meine guten Wünsche an euch, meine 3½ treuen Leser, und meine Begeisterung für knochentrockenen, rabenchwarzen britischen Humor…
Ein Weihnachtsvideo von Terry Gilliam, zufällig beim Stöbern im Netz gefunden ![]()
Edit: ich kaufe ein “s”, und mache “rabenschwarzen Humor” draus… peinlich!
So eine heiße Dusche ist schon was feines; ganz besonders jetzt, wo es draußen arschkalt wird.
Es gibt fast nichts schöneres als nach der Arbeit nach Hause zu gehen, und erstmal gepflegte zehn Minuten unter der Dusche zu entspannen…
Ich fange dann immer an über Sinn und Unsinn der Welt, über die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit zu fabulieren. Man könnte auch einfach sagen, ich tagträume so vor mich hin.
Aber das wäre natürlich schon sehr salopp ausgedrückt.
Heute habe ich, aus welchen Gründen auch immer, darüber nachgedacht, was ich schon alles in meinem Leben gewonnen habe. Bei Preisausschreiben meine ich. So Sachen wie “an Erfahrung gewinnen” gelten nicht…
Also:
Nicht so besonders viel, oder? Ich fang’ wieder an mit Lottospielen, es kann ja nur noch besser werden!
Und wenn ich dann Millionär bin, laß’ ich euch alle nach Kanada einfliegen, und wir machen erstmal eine gepflegte Party! Jippie!
So, damit es nicht heißt, daß ich die ganze Zeit auf der faulen haut liege: hier ist wieder ein literarisches Meisterwerk von mir. Wieder veröffentlicht im lokalen Käseblatt unter der Überschrift “Ask the Brewmaster”:
Beer makes beautiful?
Believe it or not, but besides being a very healthy drink with lots of vitamins and minerals, beer holds another secret: beer actually makes one beautiful.
Already over 2’000 years ago Pliny the elder described in one of his writings that Egyptian women would use beer foam to treat their skin. This practice was then taken over by the Roman women and remained a recipe for beauty not only in ancient times. It is said that even Duchess Louise of Mecklenburg-Strelitz, former queen of Prussia known for her beauty and her vibrant looks, used beer to nourish the delicate skin of her cleavage.
But not only women use beer for beauty; for many men it is almost equal to a catastrophe when they start losing their hair, and a very simple way to get fuller, healthier looking hair is to rinse it with beer. Take equal amounts of beer and egg yolk (if you want you may also mix in regular shampoo), massage it onto your scalp and leave on for four minutes before rinsing it out. After a couple of weeks you will notice an improvement in your hair quality.
The reason behind this is that in order to grow, the hair follicles need vitamins and minerals. By using the beer shampoo you are supplying your hair with exactly that: everything it needs to grow strong and healthy!
Suffering from acne? Beer can help! You will need to find an unfiltered beer though, because the active ingredient now is the yeast. Yeast contains a lot of vitamins, especially lots of vitamin B6 (Pyridoxine), which speeds up the energy metabolism of skin cells and helps to reduce fatty deposits on the skin.
A lot of yeast can be found in German style „Weissbier“ or „Weizen“ (same beer, but in the north it’s called Weizen, in the south it’s called Weissbier) or in any bottle fermented beer.
If you don’t like the taste of the beer, then there is still hope: you can find brewer’s yeast tablets in pretty much any pharmacy or supermarket out there – a healthy, natural and cheap supplement.
And if you just need to relax from a stressful day at work: how about a beer bath? Fill your bath tub about halfway with warm water, a little warmer than usual. Add a bottle (or two, or three, or four…) of your favourite beer and enjoy!
The minerals, vitamins, amino acids and enzymes will boost your metabolism, the hop in the beer will help you to relax and unwind, and the CO2 will stimulate the blood flow.
If everything else fails: just have a pint or two at your favourite pub – at least you will feel more beautiful! Prost!