Chapulines

Als ich noch in Mexico gearbeitet habe, hat mir einer mal ein Tütchen mit irgendwelchen undefinierbaren Teilen hingehalten. “Probier mal,” hat er gesagt, “schmeckt wirklich gut!”.

Ich natürlich fast keinen kulinarischen Expeditionen abgeneigt, griff beherzt hinein, schnappte mir ein paar der Dinger und schob sie mir beherzt in den Mund. “Was ist das?”

Chapulines” – Grashüpfer.

Außer knusprig waren die aber eigentlich gar nichts; wenn man es wirklich gut meint, könnte man vielleicht noch sagen, sie schmeckten irgendwie nussig, aber das wäre eigentlich schon eine Übertreibung.

Bis auf besagte Chapulines hatte ich nur noch ein weiteres kulinarisches Erlebnis mit Insekten: vor vielen, vielen Jahren mußte ich einmal einen Mezcal mit Wurm trinken. Um besonders cool zu wirken, zerbiss ich den Wurm.
Das Gefühl des Aufplatzens des Wurmes in meinem Mund, der Gedanke an die jetzt in meinem Mund herumschwimmenden Wurmeingeweide – der war einfach zu viel für meinen besoffenen Kopp, und ich sprühte einen Großteil meines Mundinhaltes großzügig über den Tisch.

Ich hab’s also nicht so mit Insekten essen… ;-)

Aber wer es mag: hier gibt es ein paar schöne Bilder von Insekten-Sushi.

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Visa

Morgen geht’s wieder mal zur Grenze. Alle zwei Jahre muß ich diesen Scheiß machen, um meine Arbeitserlaubnis aufzufrischen.

Der Chef muß einen Antrag stellen, daß er einen Ausländer einstellen will. Begründen muß er das natürlich auch, ich könnte ja schließlich einem Kanadier einen Arbeitsplatz wegnehmen.
Wird dieser Antrag bewilligt, bekomme ich einen Bescheid, die sog. “Labor Market Opinion”. Mit diesem Bescheid, einem Arbeitsvertrag und meinem Reisepass muß ich dann über die Grenze in die US of A und wieder einreisen.

In St. Stephen, dem nächsten Kaff mit einer Grenzstation, läuft das so ab, daß ich zu Fuß über die Brücke in die Staaten ausreisen muß. Aber nur bis zur Brückenmitte, also der eigentlichen Grenze, die wohl direkt in Flußmitte verläuft, sonst müßte ich wieder ein amerikanisches Visum bekommen.
Ich dackele also bis zur Brückenmitte, drehe mich um, und gehe gleich wieder zurück ins  Grenzbüro. ;-)

Der Papierkram dauert dann nochmal 20 Minuten, dann bin ich wieder für zwei Jahre legal in Kanada.

Vielleicht beantrage ich irgendwann mal den “Landed Immigrant”-Status… mal schauen.

“José, can’t you see, by the dawn early light,
What so proudly we hailed at the twilight’s last gleaming?
Whose broad stripes and bright stars….”

Ach Shit – falsche Hymne! ;-)

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EiPätt-Besitzer sind eine egoistische Elite

EiPätt-Kritiker sind unabhängige Geeks. Das sagt zumindest eine Studie mit 20’000 Personen der Firma My Type aus.

Gefunden bei Wired.com. Ich könnte ja sagen “Ich hab’s schon immer gewußt” – aber das war auch mir neu…

;-)

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Queen of Nuscheling

Meine bessere Hälfte hat die nervige Angewohnheit, sich mitten im Satz ab und zu von mir wegzudrehen, wenn sie mir spricht. Zum Beispiel wenn sie mir unbedingt etwas zeigen will…

Dadurch kommen relativ häufig solche Dialoge in unseren Konversationen vor:

“Look, look, there is a ….!”
“What did you say?”
“You’re never listening  when I tell you something!”
“You’re nuscheling!”

Spontan habe ich dann einfach mal nach “Nuschelkönig” gesucht… Hans Moser ist bei der Google-Suche immer noch auf Platz 1.

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Firefox

Es gibt so viele verschiedene Browser, manchmal fällt die Auswahl wirklich schwer: IE, Safari, Konqueror, Flock, Lynx, Midori, Opera, Seamonkey, Epiphany und noch verschiedene andere*.
Und natürlich Firefox.

In Deutschland ist er der am häufigsten benutzte Webbrowser (Quelle), international steht unverständlicherweise immer noch Microsofts Internet Explorer in allen Variationen an erster Stelle, gefolgt von Firefox.

Ich benutze seit längerem Firefox. Einfach deswegen, weil ich vor einigen Jahren auf Linux umgestiegen bin, und Firefox einfach der Standardbrowser unter diesem Betriebssystem war.
Gefallen hat mir neben der höheren Sicherheit vor allem das System an Erweiterungen, mit dem man seinen Browser stark personalisieren kann. Ich benutze z.B. folgende Erweiterungen:

  • Adblock Plus – eliminiert unerwünschte Werbeeinblendungen auf Webseiten
  • Flashblock – unterdrückt Flashinhalte (Videos, Werbung, Flashseiten)
  • Add to search bar – implementiert Suchfelder aller gewünschten Webseiten in den Browser, zB. Chefkoch.de, IMDb oder dict.cc.
  • Colorful Tabs – färbt Tabs ein, und machen den Browser so übersichtlicher.
  • Screengrab – speichert Bildschirmphotos in allen gewünschten Größen; nur einen auswählbaren Bereich des Fensters, das gesamte Browserfenster, oder sogar die gesamte Webseite.
  • Forecastfox – ein kleiner aber feiner Wetterbericht, der sich unaufdringlich an jeder gewünschten Stelle in Firefox installieren läßt.
  • Firebug – mit Firebug kann man Webseiten analysieren: man kann den HTML oder CSS code anzeigen lassen (sehr nett zur Fehlerbehebung auf eigenen Seiten, z.B.).
  • FxIF – zeigt mir die EXIF-Daten von Photographien auf Webseiten an.
  • Xmarks – synchronisiert alle meine Lesezeichen: einfache Übertragung von Lesezeichen auf andere Rechner.
  • Speed Dial – erlaubt es mir, in einem Browserfenster viele verschiedene Unterfenster zu öffnen. Durch einen einfachen Klick auf ein Vorschaufenster öffnet sich dann ein neuer Tab (oder eine neue Instanz von Firefox, wie gewünscht).

Jetzt wird ja mancher einwerfen, daß das ja alles schon alte Hüte seien – was auch stimmt.
Heute bin ich auf Golem aber auf eine neue Sache gestoßen: Tab Candy für Firefox. Ist bis jetzt nur in einer Alphaversion erhältlich, und es handelt sich auch (noch) nicht um eine Erweiterung, sondern um einen eigenständigen Firefoxbuild, aber eines kann man jetzt schon sagen: einfach nur praktisch!

Guckt selbst:

*Googles Chrome habe ich absichtlich nicht die Aufzählung aufgenommen. Grund dafür sind die aktuellen Bedenken zum Datenschutz. Google spioniert auch hier wieder mal die Benutzer aus.
Als Alternative kann ich die Browser Chromium, Comodo Dragon oder Iron anbieten, die alle auf demselben Quellcode wie Chrome basieren, ohne jedoch irgendwelche Daten an Google zu übertragen.

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Eifohn vier

Wie ich schon 72- bis 65-mal erwähnt hatte, bin ich kein großer Fan von Apple oder Microsoft. Oder von Adobe. Und auch nicht von… (gewünschten Namen einfügen).

Auf Judasphone.com gibt’s ein paar Photoshoppereien, die sich über das neueste Debakel in der Welt der Telekommunikation lustig machen… sehr zum Schmunzeln anregend!

Beispiel:

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Süßer Stinker

Heute möchte ich mit einem Video ein kleines bißchen zu eurer täglichen Dosis “Oh, ist der/die/das aber süß!” beitragen…

Wie natürlich jeder weiß, handelt es sich bei den “Porcupines” um Stachelschweine – freilich nicht zu verwechseln mit den Baumstachlern oder gar, leichtsinnigerweise, mit den Stachelratten.
Aber da es sich hier natürlich um Allgemeinwissen handelt, möchte ich nicht weiter darauf herumreiten.

Zum Thema Stachelschwein ist mir dann noch eingefallen, daß ein von mir sehr verehrter Künstler, nämlich Fredl Fesl, diesem Tier auch ein musikalisches Denkmal gesetzt hat.
Leider habe ich nur dieses Video mit zwei Backpfeifengesichtern gefunden, aber hier steht ja auch die Musik im Vordergrund. Ich möchte trotzdem vorsorglich für diesen visuellen Faux-pas um Entschuldigung bitten…
Als kleine Entschädigung habe ich für euch auf dem Fensterbrett eine süße Miezekatze plaziert! :-)

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Und dann war da noch…

… eine Kollegin meiner besseren Hälfte, die unter Diabetes leidet (die Kollegin, nicht die bessere Hälfte, glücklicherweise!).

Besagte Kollegin versucht natürlich dementsprechend auch, sich gesund zu ernähren. Was ja, an sich gesehen, auch sehr lobenswert ist…
Wenn man aber der lieben Gesundheit zuliebe komplett auf Zucker verzichtet, ja sogar alles verteufelt, was auch nur ansatzweise Zucker enthalten könnte, dann aber den Zucker durch Honig ersetzt, und noch meint, etwas gutes getan zu haben – dann verdient man das Prädikat

BESONDERS DÄMLICH! :mrgreen:

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Über 2’000 mal

So oft fanden seit 1945 Atombombentests statt (zumindest laut dem Künstler Isao Hashimoto). Bildlich dargestellt hat er diese Ereignisse mit seinem Video “1945 – 1998″: die Monate laufen im Sekundentakt ab, die Atombombentests werden durch farbige Punkte symbolisiert.
Ziemlich erschreckend, zumal wenn man bedenkt, daß hier bloß die Tests Beachtung fanden konnten, von denen die Öffentlichkeit auch weiß…

Das Video ist aus dem Jahre 2003, ich habe es bisher aber noch nicht gesehen gehabt.

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Hatten wir den schon?

A radio station was running a competition – words that weren’t in the dictionary yet could still be used in a sentence that would make logical sense. The prize was a trip to Bali.

DJ: “96 FM here, what’s your name?”

Caller: “Hi, my name’s Dave.”

DJ: “Dave, what’s your word?”

Caller: “Goan… spelt G-O-A-N pronounced ‘go-an’.”

DJ: “You are correct, Dave, ‘goan’ is not in the dictionary. Now, for a trip to Bali: What sentence can you use that word in that would make sense?”

Caller: “Goan fuck yourself!”

The DJ cut the caller off and took other calls, all unsuccessful until:

DJ: “96 FM, what’s your name?”

Caller: “Hi, me name’s Jeff.”

DJ: “Jeff, what’s your word?”

Caller: “Smee, spelt S-M-E-E, pronounced ‘smee’.”

DJ: “You are correct, Jeff, ‘smee’ is not in the dictionary. Now, for a trip to Bali: What sentence can you use that word in that would make sense?”

Caller: “Smee again! Goan fuck yourself!”

Falls wir den schon hatten: ‘Tschulljung! Hier eine kleine Entschädigung…

An executive was in a quandary. He had to get rid of one of his staff. He had narrowed it down to one of two people, Debra or Jack.
It would be a hard decision to make, as they were both equally qualified and both did excellent work.
He finally decided that in the morning whichever one used the water cooler first would have to go.
Debra came in the next morning, hugely hungover after partying all night. She went to the cooler to get some water to take an aspirin and the executive approached her and said: “Debra, I’ve never done this before, but I have to lay you or Jack off.” Debra replied: “Could you jack off, I have a terrible headache?”

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