Das macht jede Katze froh

Nachdem jetzt vor kurzem auch in Moncton der Sommer Einzug gehalten hat, war es mit unserer Nachtruhe – ach, was schreibe ich da? – war es mit unserer Ruhe komplett vorbei.

Grund? Die Katze. Der dämliche Nachbar…

Nicht, daß er uns schon wieder ein SEK, die GSG9 oder ein SWAT-Team geschickt hätte, nein… aber wir hatten doch relativ lange überlegt, ob wir unsere Katze rauslassen sollten oder nicht.
Immerhin hat der Trottel nämlich wirklich Fallen aufgestellt, das muß man sich mal vorstellen! Weggenommen hat er sie erst wieder vor ein paar Tagen, als er einen stattlichen Waschbären gefangen hatte! :mrgreen:

Und dann schwebt ja immer noch das Damoklesschwert des Bußgeldes (immerhin bis zu 1’070 CAD) über unseren Häuptern…

Na ja, man muß nicht Sielmann heißen um sich vorzustellen, daß Spatzl mit den neuen Umständen, nämlich innerhalb der Wohnung bleiben zu müssen, GAR NICHT einverstanden war.

Anstatt um 04:00h morgens mußten wir sie jetzt um 02:00h morgens füttern; anstatt einer bis anderthalb Dosen Katzenfutter brauchte sie nun bis zu vier (!) Dosen; ständig jammerte sie rum und wartete, daß jemand das Fenster öffnete – es war so traurig mitanzusehen wie das arme Tier leidete, daß wir uns wirklich überlegt haben, die arme Katze zur Adoption ins Tierheim zu geben…

Als sie neulich wieder so auf der Fensterbank saß, leise vor sich hinwinselte, und draußen herrlichster Sonnenschein war, da haben wir uns einfach gedacht: “druff g’schisse!” – und haben der Katze wieder Fenster und Türen geöffnet! :-)

Fazit: Katze ist SEHR glücklich, frißt wieder normal, jammert kaum noch (nur das übliche Miauen, wenn sie wieder mal am Verhungern ist ;-) ), und wir können wieder halbwegs ausschlafen…

Katze gut, alles gut! ;-)

Veröffentlicht unter Canada, Katze, Sehr schön!, Tierisch | 3 Kommentare

Wargames

Ich bin ja nun wahrhaftig kein großer Freund von Schußwaffen an sich, aber einem guten (ich weiß, in diesem Zusammenhang von “gut” zu sprechen ist wohl auch etwas seltsam) Film mit viel *Krach-Bumm-Bäng* und explodierenden Köpfen kann ich durchaus manchmal etwas abgewinnen.

Ein gutes Beispiel habe ich heute im Internetz gefunden…

Ob’s jetzt unbedingt ein Toyota Camry hat sein müssen? ;-)

Veröffentlicht unter Ganz großes Kino, US of A, Video | Hinterlasse einen Kommentar

04th of July

Der vierte Juli ist bei Kanadas südlich gelegenen Nachbarn ja etwas sehr besonderes, nämlich Unabhängigkeitstag.
DIE Gelegenheit, eine Wochenration Kalorien an einem Tag zu sich zu nehmen, und dabei ernst und feierlich aus der Wäsche zu gucken. Eine Wochenration Bier (oder die Brühe, die man da drüben für Bier hält) wird dabei gleich mit vernichtet…
*land of the free and home of the brave* ;-)

Dieser “Independence Day” ist mir aber herzlich schnuppe, genauso gut könnte auch in China ein weiterer Sack Reis umfallen…

Viel wichtiger ist, daß meine bessere Hälfte heute Geburtstag hat! Um das ein bißchen zu feiern, und um mal was anderes zu sehen, außer diesem todeslangweiligen Moncton, haben wir uns relativ kurzfristig dazu entschlossen an die Küste, nach St. Andrews-By-The-Sea, zum Whale-Watching zu fahren.

Größere Kartenansicht

Wir haben zwar Wale gesehen, aber insgesamt gesehen war es mehr “Whale-waiting” als “Whale-watching”… :-)
Trotzdem hat’s Spaß gemacht, und man darf ja auch die Seehunde nicht vergessen, die wir gesehen haben.

Nach ein paar leckeren Fish & Chips (ich) bzw. Lobster roll blieb uns noch genügend Zeit, den Nachmittag im Kingsbrae Garden zu verbringen.

Nach einem kleinen Nickerchen in besagten Garten mußten wir leider wieder nach Moncton zurück…

Morgens ging's raus. Das Boot hat gewackelt, nicht ich - ehrlich!

Faules Pack! ;-)

Das war so ziemlich das meiste an "Wal", was wir zu Gesicht bekamen...

Schön war's...

Veröffentlicht unter Canada, Photos, Tierisch, Transport, US of A | 2 Kommentare

“Pasta Schuta”

Es war einmal, in Mexico… ein Tauchlehrer, kulinarisch und küchentechnisch nicht ganz unbedarft, wie ich mit ein wenig Stolz behaupten darf, der an seinem freien Tag, den einen, den man in diesem Gewerbe, wenn überhaupt, hat, eines der klassischsten deutschen Gerichte für sich und seine damalige Favoritin zuzubereiten gedachte, nämlich Pasta Asciutta (eigentlich Spaghetti Bolognese, was aber auch nicht ganz richtig ist… “Spaghetti al Ragù” trifft’s wohl am besten, gemeint hatte ich natürlich Schbageddi mit Hackfleischsoß’).

Also ab zum Einkaufen. Man benötigt natürlich Hackfleisch, Tomatenmark, etwas Brühe (Leute mit zu viel Geld Feinschmecker benutzen Fonds [Gemüse-, Kalbs- oder Geflügelfond], wahlweise tut es aber auch Maggi oder Knorr gekörnte Brühe), Zwiebel, Knoblauch, diverse Kräuter je nach Geschmack (Oregano, Basilikum, Lorbeer und, für mich beinahe unabdingbar, Petersilie) und Anchovis.
Und Salz und Pfeffer natürlich…

Ich spare mir jetzt hier die Mühe die Zubereitung genauestens wiederzugeben; zum einen, weil es dazu Hunderte anderer Webseiten gibt, zum zweiten, weil ich an und für sich gesehen sowieso schreibfaul bin, und zum dritten, weil wahrscheinlich jede Sau sowieso schon weiß, wie man “Pasta Schuta” zubereitet.
Wer’s nicht weiß und es wissen will, der möge bitte hier klicken. Oder hier.

Auf jeden Fall unterlief mir bei der Zubereitung, bzw. schon beim Einkauf der Zutaten im Eifer des Gefechtes ein folgenschwerer Fehler.
Anstatt frischer Petersilie erwarb ich aus Versehen ein Sträußchen Cilantro. Verheerend!

Warum ich damals beim Hacken der vermeintlichen Petersilieblätter noch nichts gemerkt habe, bleibt wohl auf ewig ein Geheimnis.
Sobald ich jedoch die gehackten Cilantro-Blätter in den Topf geworfen hatte, machte sich ein übler Gestank bemerkbar: beinahe wie ein gammeliges Stück Fleisch, süßlich-intensiv, fast an Erbrochenes erinnernd.

Ich muß wohl nicht weiter ausführen, daß diese Sauce umgehendst ihren Weg in den Müll fand – obwohl die damalige Gespielin die Soße “richtig toll” fand, und es gar nicht verstehn konnte, daß ich diese Köstlichkeit nicht essen wollte.
Na ja, die damalige Gespielin war ja auch sonst nicht die hellste Glühbirne bei Osram (wenn ich nur dran denke, wie ich versucht hatte ihr Prozentrechnen beizubringen… brrrr!).

Aus der Wikipedia:

Der Geruch von Korianderblättern wurde im Mittelalter häufig mit dem Geruch von Bettwanzen verglichen. Chemische Analysen zeigen, dass das Korianderaroma durch verschiedene Aldehyde bestimmt wird, die so oder ähnlich auch in Seifen vorkommen. Auch verschiedene Insekten erzeugen durch Zersetzung von Fettmolekülen ähnliche Gerüche, um andere Tiere anzulocken oder abzuschrecken. Man kann die Abneigung gegen Korianderblätter deshalb mit einem Schutzmechanismus erklären.

Bei Menschen, die nicht mit diesem Aroma vertraut sind, erkennt das Gehirn unter Umständen die Ähnlichkeit mit Seife und der Körper reagiert mit starken instinkhaften Abwehrreaktionen, die bis zum Erbrechen reichen können. Darüber hinaus hat die Abneigung gegen Korianderblätter möglicherweise auch eine genetische Komponente, zumindest bei einigen Menschen. Dies wurde von Charles J. Wysocki vom Monell Chemical Senses Center in Philadelphia in mehreren Studien untersucht. Tatsache ist aber auch, dass viele Menschen ihre anfängliche Abneigung gegen Korianderblätter nach wiederholtem Genuss überwunden haben.

Für Cilantrohasser wie mich gibt es sogar verschiedene Webseiten, am bekanntesten dürfte wohl diese sein: I hate Cilantro.

Veröffentlicht unter Gesundheit, Kulinarik, Mexico, Persönliches | Hinterlasse einen Kommentar

Nackte Weiber

Der Titel ist, glaube ich, nicht politisch korrekt… denkt euch halt einfach einen anderen, wenn er euch stört! ;-)
Mein Fundstück des Tages: komplett nackte Weiber mit High Heels… einen ganz tollen Kalender hat EIZO rausgebracht. Seht selbst:

Boah ey... jede Menge Holz vor der Hütte! ;-)

Veröffentlicht unter Doitschland, Gesundheit, Schweinkram, Sehr schön! | 2 Kommentare

Kanadische Kulinarische Köstlichkeiten

Ha! Mit dieser Überschrift sollte ich schon mal alle Lacher auf meiner Seite haben… Oh, halt – nur auf Englisch…

Heute möchte ich wieder einmal über eine Kleinigkeit aus meiner kanadischen kulinarischen Diaspora berichten, die mich immer wieder aufs Neue den Kopf schütteln läßt.
Ich möchte das Phänomen “Bologna” ein kleines bißchen eingehender beleuchten.

Bologna“, auf dem nordamerikanischen Kontinent eher baloney (bəˈloʊni, also etwa belounih auf deutsch) ausgesprochen, hat, außer dem Namen, nichts mit der gleichnamigen Stadt in Italien gemeinsam.
Um genauer zu sein hat Bologna (Baloney), also das nordamerikanische Äquivalent zu einer akuten Gastritis, mit Nichts etwas gemeinsam, am allerwenigsten mit Lebensmitteln.

Es handelt sich bei Baloney um etwas, das von unwissenden Menschen oft als Pendant zur deutschen Fleischwurst, bzw. zur Lyoner, gesehen wird – was natürlich absoluter Blödsinn ist, da Baloney geschmacklich eher an eine Mischung aus Sägemehl und Hundetrockenfutter erinnert.
Nicht, daß ich jemals Hundetrockenfutter gegessen hätte, Gott bewahre!, aber der Geruch ist doch schon sehr Baloney-artig (also der vom Hundetrockenfutter). Ich hatte jedoch, in sehr jungen Jahren, schon einmal das, in Retrospektive gesehen, zweifelhafte Vergnügen gehabt, Hundefutter aus der Dose gegessen zu haben. Meiner Erinnerung nach war es gar nicht mal so schlecht, der Geschmack erinnerte explizit an Gulasch… aber ich schweife schon wieder ab!
Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, Baloney… Wie gesagt, der Geschmack ist sehr eigen, vom Aussehen her könnte man dieses Verbrechen an den Geschmackspapillen der Menschheit jedoch wohl durchaus mit “fleischwurstähnlich” bezeichnen.

Bologna, Baloney, Jumbo - wie auch immer man es nennen möchte.

Bologna ist eine Art Grundnahrungsmittel in Nordamerika, und, zusammen mit der unglaublichen Vielfalt an geschmackvollen Broten, eine Quelle täglichen kulinarischen Hochgenusses für einen großen Teil der Bevölkerung.

Es kommt allerdings noch schlimmer, denn viele Menschen grillen diese Bologna auch noch! In dicken Scheiben geschnitten (nennt sich dann z.B. “Kentucky Round Steak”) auf den Grill geworfen, von beiden Seiten scharf angebraten… und dann wegschmeißen.

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat mir ein Arbeitskollege von dieser Art der Zubereitung vorgeschwärmt, und heute dachte ich so bei mir, ich sollte vielleicht etwas offener für andere Sachen sein, und vielleicht auch dieses Rezept erst einmal ausprobieren, bevor ich darüber lästere.

Gesagt, getan. Ab in den Supermarkt, Bologna eingekauft. Zu Hause angekommen gleich den Herd angeschaltet (es gießt gerade in Strömen, da habe ich keine große Lust zum Grillen – schon gar nicht alleine), Pfanne drauf, etwas Öl rein, Bologna angebraten, probiert – und weggeschmissen. Selten so etwas WÜRG! gegessen…
Nicht Fisch, nicht Fleisch, eine Textur wie eingeschlafene Füße, einfach unglaublich.

Falls ihr es nicht glaubt, könnte ich euch gerne eine Packung Bologna in einem CARE-Paket (weiß eigentlich noch jemand, was das ist?) zukommen lassen… ;-)

Hier noch einige weitere, leckere Rezepte für euch: Kochen, Backen und Braten mit Bologna.

In den US of A gibt es übrigens sogar einen National Bologna Day, das wäre in Deutschland dann so etwas wie ein Nationaler Leberwursttag oder so…

Veröffentlicht unter Canada, Kulinarik, Sprache, US of A | 5 Kommentare

Pioneer One

Ich hab’ mir gerade die este Folge von Pioneer One angeschaut, einer Science-Fiction “TV-Serie ohne TV”.
“Ausgestrahlt” werden soll die Serie ausschließlich im Internet, auf der Seite Vodo.net. Man kann sich aber auch die erste Folge direkt oder per Torrent (momentan 8’000 Seeder!) herunterladen.

Die Geschichte scheint sehr spannend zu werden: ein unbekannter Flugkörper, der einem alten sowjetischen Satelliten sehr ähnelt, stürzt über Kanada ab, und kontaminiert dabei den Luftraum über Kanada und den US of A mit Radioaktivität.
An Bord des Flugkörpers befindet sich jedoch ein Pilot, der einen uralten sowjetischen Raumanzug trägt, zusammen mit einer äußerst überraschenden Nachricht…

Mehr will ich hier nicht verraten – vor allem auch, weil ich gar nicht mehr weiß! :mrgreen:

Ein ziemlich ambitioniertes Projekt, denn die vorgesehenen sieben Folgen sollen gänzlich durch Spenden finanziert werden.
Die erste Folge kostete ganze 6’000 US-Dollar…

Man darf also keine Perfektion erwarten, nicht mal halbe Perfektion, aber mit den zur Verfügung stehenden Mitteln haben die beiden Produzenten einen, wie ich finde, erstaunlich guten Job gemacht!

Für mich sieht das sehr interessant aus, ich werde auf jeden Fall am Ball bleiben!

Veröffentlicht unter Canada, Ganz großes Kino, Para... äh... dingens, Politik, US of A, Video, Россия | Hinterlasse einen Kommentar

Wer hat’s gemerkt?

Na, wie schaut’s aus? Gefällt das neue Layout, oder doch lieber zurück zum alten?

Veröffentlicht unter Persönliches | 4 Kommentare

Vorsicht, Löwen

Vor kurzem gefunden – ich weiß aber ehrlich nicht mehr, wo…

Ich bitte demütigst um Verzeihung wegen der damit verbundenen Urheberrechtsverletzung, die natürlich in drastischer Weise die … äh… Urheberrechte verletzt, ja, und so natürlich in keinster Weise, besonders nicht von den geschätzten Lesern und -Innen meines kleinen Blogs, hingenommen werden sollte, die ja wohl, zweifelsohne, der mehrheitlich gesetzestreuen Fraktion der Weltbevölkerung anzugehören hat.

Moçambique, Land der Löwen

Veröffentlicht unter Afrika, Tierisch, witzisch | 4 Kommentare

Ed Zachary Disease

A woman was very distraught at the fact that she had not had a date or any sex in quite some time.

She was afraid she might have something wrong with her, so she decided to seek the medical expertise of a sex therapist. Her doctor recommended that she see Dr. Chang, the well-known Chinese sex therapist, so she went to see him.

Upon entering the examination room, Dr. Chang said, “OK, take off all you crose.” The woman did as she was told. “Now, get down and craw reery, reery fass to odder side of room.” Again, the woman did as she was instructed. Dr. Chang then said, “OK, now craw reery, reery fass back to me.” So she did.

Dr. Chang shook his head slowly and said, “Your probrem vewy bad. You haf Ed Zachary Disease. Worse case I ever see. Dat why you not haf sex or dates.”

Worried, the woman asked anxiously, “Oh my God, Dr. Chang, what is Ed Zachary Disease?”

Dr. Chang looked the woman in the eye and replied, “Ed Zachary Disease is when your face rook Ed Zachary rike your ass.”

Veröffentlicht unter China-Kram, Gesundheit, Schweinkram, Sprache, witzisch | 2 Kommentare