Nachdem jetzt vor kurzem auch in Moncton der Sommer Einzug gehalten hat, war es mit unserer Nachtruhe – ach, was schreibe ich da? – war es mit unserer Ruhe komplett vorbei.
Grund? Die Katze. Der dämliche Nachbar…
Nicht, daß er uns schon wieder ein SEK, die GSG9 oder ein SWAT-Team geschickt hätte, nein… aber wir hatten doch relativ lange überlegt, ob wir unsere Katze rauslassen sollten oder nicht.
Immerhin hat der Trottel nämlich wirklich Fallen aufgestellt, das muß man sich mal vorstellen! Weggenommen hat er sie erst wieder vor ein paar Tagen, als er einen stattlichen Waschbären gefangen hatte!
Und dann schwebt ja immer noch das Damoklesschwert des Bußgeldes (immerhin bis zu 1’070 CAD) über unseren Häuptern…
Na ja, man muß nicht Sielmann heißen um sich vorzustellen, daß Spatzl mit den neuen Umständen, nämlich innerhalb der Wohnung bleiben zu müssen, GAR NICHT einverstanden war.
Anstatt um 04:00h morgens mußten wir sie jetzt um 02:00h morgens füttern; anstatt einer bis anderthalb Dosen Katzenfutter brauchte sie nun bis zu vier (!) Dosen; ständig jammerte sie rum und wartete, daß jemand das Fenster öffnete – es war so traurig mitanzusehen wie das arme Tier leidete, daß wir uns wirklich überlegt haben, die arme Katze zur Adoption ins Tierheim zu geben…
Als sie neulich wieder so auf der Fensterbank saß, leise vor sich hinwinselte, und draußen herrlichster Sonnenschein war, da haben wir uns einfach gedacht: “druff g’schisse!” – und haben der Katze wieder Fenster und Türen geöffnet!
Fazit: Katze ist SEHR glücklich, frißt wieder normal, jammert kaum noch (nur das übliche Miauen, wenn sie wieder mal am Verhungern ist
), und wir können wieder halbwegs ausschlafen…
Katze gut, alles gut!







