Entwarnung

Noch bin ich nicht gefeuert worden, keine Bange! Ich bin nur

  1. wirklich gut im Aufschieben von Dingen,
  2. so verdammt beschäftigt in der Firma, und
  3. habe ich endlich, nach VIER Jahren Rumgammeln, wieder mit Sport angefangen!

Ich habe mich endlich durchgerungen, wieder ins Fitnesstudio zu gehen.

Bevor ich mit meinen Gewichten anfange, wärme ich mich zuerst mit diesen “Ellipticals” auf, so 20 – 25 Minuten.
Dann mache ich normalerweise eine Stunde Hanteltraining, dann nochmal 10 – 15 Minuten an der Rudermaschine zum Abkühlen… die Betonung liegt auf “normalerweise”!

Gleich beim ersten Mal dachte ich, ich müßte beim Aufwärmen auf dieser Scheiß-Maschine sterben. Soo Scheiße habe ich mich ja schon lange nicht mehr gefühlt…

Hanteltraining wurde dann erstmal auf das notwendigste zusammengestrichen, sonst wäre ich evtl. noch unter irgendeiner 5 kg Hantel kollabiert… puh!

Trotz des erheblich reduzierten Trainingsumfanges konnte ich mich die nächsten zwei Tage nur gaaanz langsam und gaaanz vorsichtig bewegen! ;-)

Es geht aber schon wieder tadellos, ab nächster Woche gehe ich von meinem derzeitigen vier-Tages-Rhythmus wieder zu einem zwei-Tages-Rhythmus über. Wär’ ja gelacht, wenn der Waschbärbauch nicht irgendwann wieder zu einem Waschbrettbauch werden sollte! :-)

Posted in Füsik, Ganz großes Kino, Gesundheit, Persönliches | 2 Comments

Ärsche von Bier unterscheiden

Mannomann, heute ist mir ja wieder was rausgerutscht, ehrlich…

Chef kam wieder mal an, und meinte so, daß wir dieses Jahr voll viel Bier an die Bierbewertungsstelle schicken müßten, damit wir viele Medaillen kriegen und so mehr Bier verkaufen.
Worauf ich nichts besseres zu erwidern hatte, als daß mir Medaillen für Biere scheißegal sind, und das einzige was zähle wären die Verkaufszahlen – wenn die Leute nämlich ein Bier kaufen, dann muß es relativ gut sein!

Meinte Chef so: “Aber mir sind Medaillen wichtig, denn die sind ein Verkaufsargument und belegen den Erfolg einer Brauerei.”

Und jetzt kommt’s: “Ich finde diese Bewertungen sind eigentlich nur ein Kasperltheater, die Juroren sind doch eigentlich sogar zu dämlich um ihren Arsch von Bier unterscheiden zu können…”
Smilie by GreenSmilies.com

Übertroffen habe ich mich dann auch noch selber, denn ich mußte ja noch unbedingt loswerden, daß mir “Swiss cheese”, made in Toronto, ziemlich auf den Keks geht, und daß ich ein Oktoberfestbier, daß rein gar nicht nach Oktoberfest schmeckt, mir ebenfalls bestenfalls Übelkeit verursacht.

Falls ihr nichts mehr von mir hört, wurde ich entlassen, und suche mir gerade einen neuen Job… irgendwo in Europa.

Dieser Smiley hat gar nichts mit diesem Post zu tun, den gibt’s einfach so dazu! :-)
Smilie by GreenSmilies.com

Posted in Bieriges, Kulinarik, Schweinkram | 2 Comments

Armes Australien

Die haben’s auch nicht leicht da drüben… ;-)

Sorry, das ist ein “interner” Witz…

Posted in Arschlöcher, Down Under, witzisch | Leave a comment

PR VII

Neues Jahr, neues Glück, noch mehr Arbeit. Aber bald hab ich es geschafft: ich glaube, ich muß bloß noch drei Kolumnen über Bier schreiben. Eigentlich bloß noch zwei, denn ein Artikel ist schon wieder fällig geworden…

How do I judge a beer?

„This beer tastes like horse piss“ might be your personal opinion about a particular brand of beer, but it is certainly not a statement that adequately describes a beer to somebody – unless you drink horse urine all the time and know what you’re talking about.
Judging a beer is not about whether you like the beer or not, it should be an unbiased description of the taste and the appearance of a beer.

To adequately describe a beer it needs a lot of training and a lot of imagination. Your sight is just as important as your smell, while your taste sense is of course the most important.
You should also get some knowledge about the four ingredients that make up a good beer: what is malt, what different types of malts exist and what do they taste like? How does the hop make beer bitter, and what other properties does it have? What types of yeast exist, and what flavor profiles do they elicit in a beer? Were any other ingredients used in the production? And finally you need to know what a specific type of beer is supposed to taste like (the so called „beer styles“).

Some beers on this planet might not be even close to what you think a beer should taste like – just think of the „Berliner Weisse“ which is typically fermented with lactic acid, giving it an intense sour taste (so sour that it is usually sweetened with raspberry or woodruff syrup).

Make sure the glass you are about to use is clean. It should be a simple, cylindrical and thinly walled clear glass so you can properly evaluate the colour, the carbonation, the foam and the clarity of the beer. Next smell the beer and find out what it reminds you of. Sweet and grainy smells are caused by the malt. Bitter, floral, grassy or citrussy flavors originate from hops.

Now it is time to take the first sip. The mouthfeel is usually classified into light, medium or full bodied and depends on the residual amount of dextrins (sugars) in the beer. Now try to define the taste even more: is the malt sweetness or the hop bitterness dominant? Or are they well balanced? And, very important, does the flavor fit the flavor profile?

After swallowing, what taste does it leave behind? Sweet or bitter, lingering or gone immediately, pleasant or unpleasant? This part is called the finish of the beer.
Take notes and discuss your results with your buddies. Beer judging can be a lot of fun, but don’t exaggerate: max. two or three different beers at at time, then your palate needs a little rest!

And: don’t judge (drink) and drive!

Uff, bloß noch zwei… ich tue mich schon schwer damit, mir so blödelige Themen auszudenken! Falls jemand Vorschläge hat…? :-)

Posted in Bieriges, Kulinarik | 2 Comments

Verdammt

Ich habe mir so viel Mühe gegeben, dieses Jahr endlich mal wieder den Jahreswechsel direkt mitzuerleben… und bin dann doch viertel vor zwölf sanft eingeschlafen!

Verdammt!

Posted in Ganz großes Kino, Persönliches, Sylvester | Leave a comment

2012

Nachdem wir ja zur genüge mit der Tatsache konfrontiert worden sind, daß 2012 die Welt nicht untergeht, nur weil ein blödeliger Mayakalender zu Ende geht, möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nützen, euch allen ein schönes, gesundes, geldgefülltes, sonniges, friedliches und Wünsche-in-Erfüllung-gehendes neues jahr zu wünschen.

Normalerweise habe ich keine guten Vorsätze, weil mir sowohl gute als auch schlechte Vorsätze von ganzem Herzen Schnuppe sind, aber keineRegel ohne Ausnahme…

Nächstes Jahr, also bei mir nächstes Jahr, bei euch ja schon dieses Jahr, je nachdem wann und ob ihr dies hier lest, möchte ich nach Möglichkeit nichts mehr aus dem Restaurant  der Kneipe essen, die der Brauerei vorgelagert ist.
Schnauze voll von fettigen Pommes, Burgern mit phantasievollen Namen die aber immer Burger bleiben, und tiefgefrorenem Kack, der manchmal, aber eben nicht immer, tatsächlich anders schmeckt als die Burger mit den bescheuerten Phantasienamen!

Wird Zeit, daß ich mir wieder ein bißchen mehr Genußkultur antue… :-D

Guten Rutsch!

 

PS: Sylvester ≠ Silvester

Posted in Kulinarik, Persönliches, Sehr schön!, Sylvester | 4 Comments

Wehnachten

Das glaubt mir jetzt bestimmt keiner, aber ich schwöre, daß ich nur die lautere Wahrheit wiedergebe!

Gestern komm’ ich so in die Arbeit, mißgelaunt wie immer, und fang’ an Bier zu brauen. Normalerweise bin ich immer der erste in der Firma, gestern auch.

Ein paar Stunden später kommt Kollege 1 reingehumpelt. Ich frage natürlich was los ist, man muß ja, zumindest zu Weihnachten, oder auch kurz nach Weihnachten, so etwas wie Interesse am Mitmenschen heucheln zeigen.

Zuerst wollte er nicht so recht rausrücken mit der Geschichte, aber als ich ihn spaßeshalber fragte, ob er sich in seinem Suff das Taschenmesser, das ich ihm geschenkt hatte, in den Oberschenkel gerammt hätte – da fiel ich beinahe aus allen Wolken, als er das verschämt bejahte.
Genauere Details will er aber nicht rausrücken… ;-)

Dann kam Kollege 2. “Stell’ dir vor was passiert ist!” sagt er zu mir. Natürlich auf Englisch, denn Kollege 2 spricht kein Deutsch. Korrekterweise müßte ich jetzt schreiben, Kollege 2 begrüßte mich mit dem Satz “You’ll never guess what happened!”, aber das wird dann zu multikulti hier.

Am Weihnachtsmorgen, also am 25. Dezember, kommt ein Anruf. Um 04:00 Uhr morgens. Von der Polizei.
Der Sohn seiner besseren Hälfte hat es mit seinen 16 Jahren als angemessen erachtet ein Auto zu klauen, damit auf einem Parkplatz “Donuts” zu drehen, und sich dabei von der Polizei erwischen zu lassen.

Donuts. Mit Polizei! :-D

Besagter Anruf diente dazu, die besorgte Mutter aufzufordern, ihren mißratenen Lümmel auf der Polizeiwache abzuholen.

Lustig war jetzt beides nicht wirklich, aber als Kollege 3 mit einem Ellenbogen, der in so ziemlich allen Regenbogenfarben schillerte, auftauchte, und verkündete, er wäre von der Weihnachtsfeier so besoffen nach Hause gekommen, daß er rücklings die Treppe runterfiel, da mußte ich dann doch schmunzeln!

Wirklich Wehnachten…

Posted in Füsik, Ganz großes Kino, Gesundheit, witzisch | Leave a comment

Baum

Hier isser, der Weihnachtsbaum:

Nicht schlecht für 25 Dollar (z.Zt. so um die 18 €), oder?

Schöne Weihnachtsfeiertage nochmal! :-)

Posted in Haus, Photos, Religionen, Sehr schön! | 2 Comments

Betriebsweihnachtsfeier

Letzter Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen. Traditionell wird dann immer eine Party ein Zusammensitzen mit allen Angestellten, dem Chef, seiner Frau, dem Chef seinem besten Freund, der halben Belegschaft von der Konkurrenzbrauerei, einem Verwandten des Chefs (dieses Jahr gottseidank nicht anwesend!) und noch ein paar anderen Leuten veranstaltet.

Wie jedes Jahr gibt es Steaks mit Pommes und Hummer, den ich allerdings immer meiner bessere Hälfte mitbringe. Sie macht sich was aus den Viechern, ich bin ihnen in kulinarischer Form nicht unbedingt abgeneigt, stehe ihnen aber doch eher indifferent gegenüber.
Man könnte auch sagen, ich mache mir nicht sonderlich viel draus.

Traditionell wird dann gewichtelt – hier heißt das ganze dann “Secret Santa”. Ich habe ein Sweatshirt aus Polyester bekommen. Mehr kann man nicht erwarten, wenn man sich auf höchstens 20.- Dollar geeinigt hat.
Ich habe ein Zippo für 45.- Dollar verschenkt. Weil ich nett bin.

Danach wurde es Zeit für die Ausschüttung unseres “Christmas bonus”, also unserer Weihnachtsgratifikation.
Dieses Jahr hat jeder Angestellte eine Polyester-Werbejacke erhalten.
Immerhin mit Aufdruck “Premium Lager”, das übrigens weggeht wie warme Semmeln (schön zu wissen, daß man sein Handwerk nicht ganz verlernt hat vor lauter Blödmännern, die hier immer mitreden wollen).

Hatte ich schon erwähnt, daß die örtliche Konkurrenzbrauerei 12%ige Umsatzeinbußen hinnehmen mußte? Und die Brauerei aus einer etwas weiter entfernten Stadt sogar minus 20% eingefahren hat?
Und daß die Brauerei, in der ich arbeite,  zum Vorjahr stabil geblieben ist?

Ich hoffe mal, daß diese Jacken irgendwann mal begehrt sind; vielleicht kann ich mir dann auf Ebay meinen Bonus verdienen…

Posted in Arschlöcher, Bieriges, Ganz großes Kino, Persönliches, Zaster, Piepen & Penunse | Leave a comment

Fröhliche Weihnachtsfeiertage

Gleich zwei Sachen vereinige ich in einem Beitrag: meine guten Wünsche an euch, meine 3½ treuen Leser, und meine Begeisterung für knochentrockenen, rabenchwarzen britischen Humor…

Ein Weihnachtsvideo von Terry Gilliam, zufällig beim Stöbern im Netz gefunden ;-)

Edit: ich kaufe ein “s”, und mache “rabenschwarzen Humor” draus… peinlich! :-)

Posted in Sehr schön!, Video, witzisch | Leave a comment